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So passen vegane Ernährung und Profisport zusammen

Vegane Ernährung ist auf dem Vormarsch! In Zeiten des globalen Klimawandels und des Bewusstseins für den ökologischen Fußabdruck verzichten immer mehr Menschen auf nicht-pflanzliche Nahrung.

Rund eine Millionen Veganer leben in Deutschland. Auch immer mehr Profisportler setzen auf einen veganen Lebensstil. Doch wie passt das zusammen? Wie umgehen die Sportler die Gefahr der Mangelernährung? Wir stellen die verschiedenen „Diäten“ der Profis vor.

Veganismus und Leistungssport – wie passt das zusammen?

Die Leistungsfähigkeit ihres Körpers ist das Grundkapital eines jeden Sportlers. Dass Ernährung in diesem Zusammenhang eine wesentliche Rolle spielt, dürfte mittlerweile bekannt sein. Nahezu alle Profisportler setzen auf einen ausgewogenen Ernährungsplan, um in Trainings- und Wettkampfphasen Höchstleistung zu bringen. Doch wie passt da vegane Ernährung hinein? Immerhin sind tierische Produkte wie Fleisch, Eier oder Milch wichtige Lieferanten für Proteine und Eiweiße. Nicht zuletzt aus diesem Grunde sind viele Leistungssportler noch immer skeptisch in Bezug auf eine komplett vegane Ernährung. Allerdings zeigen zahlreiche Profis, dass man vegan leben und trotzdem Weltklasse-Leistungen abliefern kann.

Vorteile durch vegane Ernährung?

Die Umstellung auf eine vegane Ernährung kann sogar echte Vorteile hervorrufen. Betway Online Wetten hat sich genauer mit der Wirkung von pflanzenbasierter Nahrung für Sportler beschäftigt und sich unter anderem mit dem Spezialisten Axel Schurawlow unterhalten. „Es gibt zahlreiche Vorteile, die sich Fußballern durch eine pflanzliche Ernährung erschließen könnten.“, so Schurawlow. So kann ein rein veganer Lebenstil dafür sorgen, dass die Erholungszeiten verkürzt werden können. So hält Schurawlow die gängige Praxis vieler Sportler, rotes Fleisch durch Geflügel zu ersetzen für kontraproduktiv. Um Entzündungen zu vermeiden rät er anstelle von Geflügel auf grünes Blattgemüse wie Spinat oder verschiedene Kohlsorten zu setzen.

Pflanzlicher Ersatz für Proteine, Eiweiß und Co.

Schurawlow zufolge zögern viele Sportler immer noch vor einer rein veganen Ernährung, „weil wir darauf programmiert wurden zu glauben, dass wir tierische Produkte brauchen, um stark zu sein und gute Leistungen zu erbringen.“ Allerdings zeigen Beispiele wie die von Novak Djokovic, Lewis Hamilton oder Venus Williams, dass dies ein Trugschluss ist. Alle wichtigen Baustoffe wie Proteine, Eiweiß oder bestimmte Fette können auch aus rein pflanzlicher Ernährung gewonnen werden. Vegane Lebensmittel wie Tofu, Linsen, Nüsse, Quinoa oder Hafer enthalten alles, was der leistungsfähige Körper braucht. Die Ernährungsberaterin Andrea Rymer plädiert ebenfalls darauf, weniger auf Eiweiße und mehr auf Kohlenhydrate zu setzen. „Kohlenhydrate sind die Hauptenergiequelle des Körpers, und eine gut durchdachte pflanzliche Ernährung ist von Natur aus reich an Kohlenhydraten wie Hülsenfrüchten, Obst, Gemüse und Vollkornprodukten.“, so Rymer. Eine pflanzlich basierte Ernährung ist die optimale Brennstoffversorgung für den Körper.

 

 

Diese Sportler setzen auf eine vegane Ernährung

Wie bereits erwähnt, setzen immer mehr Profisportler auf eine vegane Ernährung. Zu den prominentesten Vertretern zählt wohl Novak Djokovic, der seit mittlerweile über fünf Jahren vegan lebt. Er selbst ist der Überzeugung, dass sein Lebenswandel der entscheidende Schritt zu seinem Leistungsmaximum war. Gleiches gilt für den Bayern-Profi Serge Gnabry, der seit seiner veganen Umstellung den endgültigen Durchbruch beim Rekordmeister geschafft hat. Auch Formel 1 Rekordweltmeister Lewis Hamilton ernährt sich inzwischen komplett vegan. Seiner Leistungsfähigkeit hat es auf jeden Fall nicht geschadet – im Gegenteil!

 

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Immer mehr Sportler setzen auf eine vegane Ernährung. Und auch in der breiten Bevölkerung wächst das Bewusstsein für einen veganen Lebensstil.