Die gesündesten Brotrezepte

Brot
Foto: Sabine Schulte from Pixabay

Brot ist seit je her eines der Grundnahrungsmittel der Menschen. Die ersten Brote, die mit den Broten von heute vergleichbar waren, stammen aus dem alten Ägypten.

Echte Bäckereien, Öfen und eigene Brotkreationen – der Fortschritt der Ägypter war nicht nur im Bereich der Schrift und der Wissenschaften wie Mathematik oder Medizin zu sehen. Auch was das kulinarische und die gesunde Ernährung anging, waren die Ägypter echte Trendsetter. Bis heute gilt Brot als eine gesunde Art in den Tag zu starten und diesen am Abend mit einem guten Abendbrot wieder zu beenden.

Allerdings hat sich der Anspruch an ein gutes Brot in den letzten Jahren stark verändert und dabei auch gewaltig individualisiert. Das dürfte einer der Gründe dafür sein, dass es allein in Deutschland heute etwa 3.200 Brotsorten oder Brotvariationen gibt. Die verschiedensten Ernährungsrichtungen und -philosophien spielen dabei natürlich eine Rolle. Von Low Carb über vegan bis hin zur Insulintrennkost gibt es eine ganze Menge Ernährungsideen, die sich auf unsere Brotauswahl auswirken. Wir haben hier einmal zwei spannende und gesunde Brotrezepte herausgesucht, die sich in verschiedenen Ernährungskonzepten wunderbar eingliedern lassen.

Wissenswertes zum Thema Brot

Es gibt eine ganze Menge Wissenswertes zum Thema Brot. Da wäre zum Beispiel der Umstand, dass für die Herstellung eines Weizenbrotes mit einem Gewicht von 1 Kg rund 11.000 Weizenkörner geerntet und verarbeitet werden müssen. Das macht es umso ärgerlicher, dass täglich eine ganze Menge Brot in Deutschland weggeworfen wird. Da kommt es nur gelegen, dass die Verbraucherzentrale Thüringen eine Reihe von Tipps entwickelt hat, wie auch Sie Brot noch länger haltbar machen können. Diese Tipps funktionieren übrigens auch bei selbst gebackenem Brot.

Brot kann ganz klassisch im Backofen gebacken werden. Oder aber in der Bäckerei an der Ecke gekauft. Das tun nach wie vor sehr viele Menschen – immerhin werden im Jahr nach Angaben des Deutschen Brotinstituts rund 1,68 Millionen Tonnen Brot in Deutschland verkauft. Wer allerdings weder Luft auf die Arbeit mit dem Teig und das Backen im Backofen hat noch das Brot vom Bäcker kaufen möchte, sondern doch lieber sein eigenes Brot herstellen will, kann dabei noch auf andere Hilfsmittel zurückgreifen. Mit einem Brotbackautomaten beispielsweise lassen sich wunderbar sowohl Brotbackmischungen für die einzelnen Automaten als auch eigene Kreationen verarbeiten. Zubereiten und Backen des Brotes wird dabei kinderleicht und lässt sich neben anderen Hausarbeiten wunderbar erledigen.

Die gesündesten Brotrezepte – darauf gilt es bei der Auswahl zu achten

Wer gesunde Brotrezepte sucht, sollte dabei auf drei Faktoren achten.

Ein Brot muss nicht Low Carb sein, um gesund zu sein. Zu viele Kalorien allerdings gepaart mit einem hohen Kohlenhydratgehalt machen ein Brot schnell zur Figurfalle – vor allem, wenn der süße Stuten beispielsweise für den Verzehr mit einem bekannten Nuss-Nougat-Aufstrich geplant ist. Auch wenn gelegentliche Ernährungssünden Geist und Seele guttun, haben wir bei unserer kleinen Rezeptauswahl bewusst auf solche Rezepte verzichtet. Tatsächlich finden Sie bei unseren beiden Rezepten auch eines für Naschkatzen – das allerdings ohne die großen Kalorienbomben daherkommt.

Low Carb – das perfekte Eiweißbrot

Für dieses Eiweißbrot brauchen Sie:

Etwas von den Sonnenblumenkernen und den Sesamsamen an die Seite stellen. Den Rest mit den Mandeln, den Leinsamen, der Haferkleie, den Mehlsorten und dem Backpulver vermischen. Das Salz hinzugeben. Anschließend in einer anderen Schüssel den Quark und die beiden Eier vermengen und glattrühren. Nun werden die anderen Zutaten und 250 g lauwarmes Wasser mithilfe der Knethaken des Handrührgeräts langsam untergehoben.

Die Kastenform, in der das Brot backen soll, mit Backpapier auslegen und den Teig in die Form umfüllen. Anschließend lassen Sie den Teig ca. 30 Minuten ruhen. Vorher noch die beiseitegestellten Kerne auf den Teig streuen und etwas in den Teig eindrücken.

In der Folge muss das Brot im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Celsius – bei Umluft reichen auch 180 Grad – 10 Minuten backen. Danach die Temperatur etwas reduzieren und weitere 45 Minuten backen lassen. Damit das Brot nicht zu trocken wird, empfiehlt es sich, ein backofenfestes Gefäß mit etwas Wasser auf den Boden des Ofens zu stellen.

Süß und trotzdem nicht zu fett – ein knuspriges Buttermilchbrot

Die Nüsse und die Buttermilch in einer Schüssel verrühren und rund 10 Minuten zu einem flüssigen Brei werden lassen. In der Zwischenzeit können Mehl, Grieß, Backpulver und die Anis Samen bereits in einer weiteren Schüssel vermischt werden. Die geschälten Bananen zerdrücken und den Saft der halben Zitrone hinzugeben.

Alle Zutaten zusammen mit einem Handmixer mit Knethaken zu einem Teig verkneten. Eine Kastenform mit Backpapier auskleiden und den Teig in diese Form umfüllen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad Celsius – bei Umluft eher 180 Grad – 40 Minuten backen lassen.

Tipp: Dieses Brot lässt sich übrigens auch wunderbar in einem Brotbackautomaten zubereiten. Einfach den Brei aus Buttermilch und gemahlenen Nüssen zusammen mit allen anderen Zutaten in den Brotbackautomaten geben, das Kneten von diesem erledigen lassen und anschließend die Backzeit im Automaten abwarten.

Bei mehr als 3.000 Brotsorten in Deutschland ist es logisch, dass sich die Liste gesunder Brotsorten unendlich fortsetzen lassen würde. Wenn Sie selbst Brot backen möchten, haben Sie die wunderbare Möglichkeit, kreativ zu sein. Fügen Sie Nüsse, Samen oder andere Mehlsorten einfach nach Belieben hinzu und versuchen Sie Ihre eigenen Kreationen. So werden auch Sie Ihr persönliches gesundes Lieblingsbrot finden.

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