Verletzlichkeit der Welternährung bei Klimakonferenz berücksichtigen

Bauernverband zum Start der COP26 in Glasgow.

Klimaschutz ist für die Landwirtschaft fundamental. Aus Sicht des Deutschen Bauernverbandes muss dabei die globale Ernährungssicherung stärker beachtet werden.

Die Ernährungssicherung wurde bereits im Klimaabkommen von Paris thematisiert. Dazu muss auch die Anpassung der Landwirtschaft an den Klimawandel in den Fokus gerückt werden, erklärt der Deutsche Bauernverband zum Start der Weltklimakonferenz COP26 am Sonntag in Glasgow. Nun gilt es, mit Agrarforschung, Züchtung, Bewässerung und Digitalisierung die Voraussetzungen für eine klimastabile Landwirtschaft und Nahrungsmittelerzeugung zu schaffen.

Der DBV hebt hervor, dass das Ziel der Klimaneutralität nur mit den Kohlenstoff-Senken der Land- und Forstwirtschaft, mit Bioenergie sowie mit nachwachsenden Rohstoffen möglich sein wird. Um das Potential eines „Carbon Farming“ zu heben, müssen internationale Standards für die Berichterstattung und Anrechnung in der Klimabilanzierung geschaffen werden. Das ist Voraussetzung für eine erforderliche Honorierung dieser Senkenleistungen, so der DBV.

Quelle: DBV

FavoriteLoadingSeite in meine Favoritenliste legen | Seite drucken Seite drucken | Hinweis Copyright |
Medienkontakte dieser Meldung: 43

Mehr zum Thema