Gewusst wie: Zwiebeln küchenfertig machen

Gute Bevorratung und kulinarische Vielseitigkeit – kein Problem für die Zwiebel! Außerdem ist das beliebte Gemüse auch noch preiswert und das ganze Jahr über verfügbar.

Zwiebeln
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Bis Ende Januar ist das Angebot an deutschen Zwiebeln besonders groß, es nimmt jedoch bis Juli ab. In diesen Monaten wird die Nachfrage durch Importware beispielsweise aus Spanien, den Niederlanden, Neuseeland und Italien ergänzt, bevor heimische Ware wieder in die volle Saison geht. In Lebensmittelgeschäften und auf Wochenmärkten wird das Gemüse meistens in Netzen oder als lose Ware angeboten.

Beim Einkauf sollten Verbraucherinnen und Verbraucher darauf achten, dass sie feste, trockene Produkte mit glänzender Schale auswählen. Zwiebeln sollten minimal rascheln und weder dunkle Stellen noch grüne Triebe aufweisen oder muffig riechen. Zuhause lagert man sie am besten luftig, an einem kühlen, dunklen und trockenen Ort. So bleiben sie je nach Sorte sogar mehrere Monate lagerfähig.

Egal, ob es sich um klassisch hellbraune oder rote, runde oder ovale, kleine oder große Exemplare handelt, die Vorbereitung ist immer gleich: Zuerst werden das obere und untere Ende der Zwiebel mit einem scharfen Messer abgeschnitten und dann die Schale abgezogen. Anschließend wird die Zwiebel längs halbiert und auch längs in feine Scheiben geschnitten. Wer Zwiebelwürfel haben möchte, schneidet die Hälften längs nur bis knapp vor dem Wurzelansatz in feine Scheiben und dann einmal waagerecht ein. Nun schneidet man die Zwiebelhälften auch quer in Streifen, so dass feine Würfel entstehen. Für ganze Zwiebelringe wird die geschälte Zwiebel nur quer in feine oder grobe Scheiben geschnitten. Mit den Fingern lassen sich die Ringe nun bequem aus den Scheiben herausdrücken.

Wer größere Mengen Zwiebeln beispielsweise für einen Zwiebelkuchen verarbeiten möchte, kann dafür auch – sofern vorhanden – den Schneideaufsatz einer Küchenmaschine verwenden. Das geht ruckzuck. Dafür müssen die Zwiebeln vorher nur geschält und größere Zwiebeln halbiert und geviertelt werden.

Zwiebeln sind eine beliebte herzhaft-würzige Zutat für zahlreiche Speisen. Roh verwendet man sie gerne für gemischte Salate oder als Zutat im Dressing. Des Weiteren geben sie zum Beispiel Gemüse-, Fleisch- und Fischgerichten sowie Suppen, Soßen, Quiches und Aufläufen einen aromatischen Geschmack mit sanfter Scharfnote.

Wie wäre es jetzt zur kalten Jahreszeit zum Beispiel mit einer leckeren Zwiebelsuppe? Eine Zubereitungsmöglichkeit für vier Personen ist folgende: Man lässt je zwei Esslöffel Butter und Olivenöl in einem Topf schmelzen und dünstet darin 500 Gramm Zwiebelscheiben an. Nun rührt man einen gehäuften Esslöffel Mehl unter und löscht nach und nach mit 150 Milliliter Weißwein ab. Dabei die Masse gut mit einem Schneebesen glattrühren, damit sich keine Klumpen bilden. Jetzt wird mit dem Schneebesen nach und nach ein Liter Gemüsebrühe untergerührt. Gewürzt wird mit einer klein geschnittenen Knoblauchzehe, einem Lorbeerblatt, Salz und Pfeffer.

Nun lässt man alles im geschlossenen Topf etwa 15 Minuten sanft köcheln – dabei verkocht der Alkohol im Wein – und schmeckt zuletzt noch einmal ab. Vor dem Servieren rührt man einen kleinen Becher Crème fraîche unter oder krönt jede Suppenportion mit einem großen Esslöffel davon. Dazu schmeckt prima frisches Baguette oder Graubrot. Guten Appetit.

Quelle: Hedda Thielking, www.bzfe.de

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