Sirtfood: hilft es beim Abnehmen?

Auf dem Diätenmarkt hat sich mit Sirtfood ein neuer Trend etabliert.

Gemüse, Sirtfood
Foto: unsplash.com, © Marisol Benitez

Immer mehr Abnehmwillige erhoffen sich von Sirtfood einen dauerhaften Erfolg. Diese Ernährungsform wird auch Sirtuin-Diät genannt. Sirtuine sind Enzyme, die den Stoffwechsel positiv beeinflussen und beispielsweise Alterungsprozesse verlangsamen sollen.

Im Rahmen der Diät isst man bevorzugt Lebensmittel, die reich an Stoffen sind, die Sirtuin im Körper aktivieren. „Dazu zählen beispielsweise Zitrusfrüchte, grünes Gemüse, Kohl und Sojaprodukte, aber auch Gewürze wie Kurkuma, Chili und Knoblauch“, erläutert Andrea Danitschek, Ernährungsexpertin bei der Verbraucherzentrale Bayern.

Insgesamt ist die Sirtfood-Diät eine pflanzenbetonte Kost mit hochwertigen Fetten wie Olivenöl. Weißmehl und Zucker sollen möglichst vermieden werden. Ob oder wie weit Sirtuine tatsächlich einen Gewichtsverlust begünstigen, ist bislang nicht ausreichend wissenschaftlich belegt. Sichtbare Erfolge sind vor allem auf die Kalorieneinschränkung zurückzuführen, die die Sirtfood-Diät ebenfalls verlangt.

Quelle: Verbraucherzentrale Bayern

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