Plastik sparen beim Grillfest

Immer mehr Menschen zieht es jetzt wieder nach draußen zum gemeinsamen Grillen. Das macht Spaß, verursacht jedoch meist viel Müll.

Grillen
Foto: suju-foto auf Pixabay

Die Verbraucherzentrale hat fünf Tipps, wie der Grillgenuss auch ohne Einweg-Geschirr, Aluminium-Grillschalen und in Plastik verpacktes Grillgut gelingt.

Tipp 1: Eigene Behältnisse und Mehrweg nutzen

Wer sich bereits beim Einkauf Fleischprodukte und Käse in eigene Behältnisse füllen lässt und Gemüse unverpackt wählt, spart viel Verpackungsmüll. Nicht nur im Unverpackt-Laden, sondern auch an der Frischetheke, auf dem Wochenmarkt und in immer mehr Supermärkten können Kunden unverpackte Lebensmittel einkaufen. Bei Getränken, Joghurt und Soßen sind Produkte aus der Region in Mehrwegverpackungen die umweltfreundlichste Wahl.

Tipp 2: Dips, Salate und Knoblauchbutter selber machen

Wenn jeder Gast etwas beisteuert, ist der Aufwand, Knoblauchbutter, Dips und Salate selbst zuzubereiten, nicht groß. Das spart Verpackungsmüll, ist frisch hergestellt und schmeckt meist auch besser, als verpackte Fertigprodukte.

Tipp 3: Auf Einweg-Zubehör verzichten

Spieße und Grillschalen aus Edelstahl, eine Pfanne aus Gusseisen statt Alufolie, Frischhaltedosen statt Frischhaltefolie: Wiederverwendbare Lösungen sparen Ressourcen und Müll, sind in der Regel gesundheitlich unbedenklich und schonen den Geldbeutel im Vergleich zu Einwegvarianten. Wenn jeder Gast Geschirr und Besteck von zu Hause mitbringt, muss niemand viel schleppen. Gut geeignet ist Camping-Geschirr aus Edelstahl. Es ist leicht, unzerbrechlich und für das Reinigen in der Spülmaschine geeignet.

Tipp 4: Einweg-Alternativen vergleichen

Wenn die Zeit mal fehlt oder die Grillparty eine spontane Idee ist, gilt für Besteck und Teller: Produkte aus Holz oder Bagasse schneiden etwas besser ab als solche, die aus Pappe hergestellt sind. Die Erzeugung spart im Vergleich zur Papiergewinnung Ressourcen wie Wasser, Energie und Rohstoffe. Zertifikate vom Blauen Engel und FSC stehen für eine nachhaltige Herstellung.

„Auch essbare Einwegprodukte wie Reispapier oder große essbare Blätter, die auch sonst verzehrt werden, z. B. von Wein, Kohl oder Mangold, eignen sich als Verpackung für Käse, marinierte Lebensmittel oder Getreidefüllungen. Das spart Abfall und ist unbedenklicher als eine Aluminium-Schale. Mitgegessen werden sollten die Naturverpackungen aber nur, wenn sie nicht zu stark gebräunt sind“, empfiehlt Wiebke Franz von der Verbraucherzentrale Hessen.

Tipp 5: Müll am Ende mitnehmen

Nicht jeder Abfall ist vermeidbar. Umso wichtiger ist es, diesen mitzunehmen und fachgerecht zu entsorgen.

Quelle: Verbraucherzentrale Hessen

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