Was sind Mairübchen?

Die Saison für Mairübchen ist kurz. Nur von Ende April bis Ende Juni sind die etwa zehn Zentimeter großen, fast kugelrunden Rüben auf Wochenmärkten zu finden.

Mairübchen
Foto: Hans Braxmeier auf Pixabay

Sie sind weiß oder violett und ihr Geruch und Geschmack erinnert an Kohlrabi und Radieschen. Sie schmecken aber milder, leicht süßlich und sind weicher.

„Mairübchen sind reich an Vitaminen der B-Gruppe, Folsäure, Zink und Eisen. Das Blattgrün enthält Carotin und Vitamin C,“ erklärt Silke Noll, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Bayern. Mairübchen bestehen zu 90 Prozent aus Wasser und enthalten so gut wie kein Fett und nur wenige Kalorien.

Die kleinen, runden Rüben können geraspelt als Rohkost oder gegart als Beilage oder Hauptgericht verarbeitet werden. Die Blätter sind ebenfalls essbar. Sie schmecken mild und können als Salat oder kleingehackt als würzige Zutat in Suppen oder Dressings gegessen werden.

Alternativ lässt sich das Blattgrün ähnlich wie Spinat garen. Wichtig ist, die Blätter zügig nach dem Einkauf zu verarbeiten, da sie sehr schnell welk werden. Im Kühlschrank bleiben Mairübchen zwei bis drei Tage frisch.

Quelle: Verbraucherzentrale Bayern

Fritten mal ganz anders: Gemüse in Stäbchenform

Rund 55 Kilogramm Kartoffeln verbrauchen die Bundesbürger pro Kopf (2018/19), nach Angaben des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft – weit über die Hälfte davon in Form von Kartoffelerzeugnissen. Bei den Erzeugnissen wiederum spielen Pommes frites und Chips die Hauptrollen. Die klassischen Pommes haben allerdings ihr Alleinstellungsmerkmal verloren, seitdem die Süßkartoffel auch bei uns immer mehr Freunde, sprich Absatz findet. Ob zu Hause oder im Gastro-Bereich, Fritten aus Süßkartoffeln sind eigentlich schon Standard.

Doch die Süßkartoffel hat eine Menge Konkurrenz. Viele kalorienarme Gemüsearten lassen sich gleichermaßen in knusprige Köstlichkeiten verwandeln, im Frühjahr und Sommer zum Beispiel Auberginen, Kohlrabi, Mairübchen, Möhren, Rote Bete, Sellerie, Rettich, Zucchini. Im Herbst kämen dann zum Beispiel noch Steckrüben, Schwarzwurzeln und die Vielfalt der Kürbisse hinzu. … mehr

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