Offizieller Beginn der Frühkartoffelernte im Südwesten

„Die anonyme Giddarischde“ rocken – als Markenbotschafter 2022/23 den Acker.

Neustadt und Meckenheim, 14. Juni 2022 – Zum Beginn der Frühkartoffelernte im Südwesten haben „Die anonyme Giddarischde“ heute mit einer besonderen Live-Performance den Acker gerockt. Nach dem Roden des offiziell ersten Doppelzentners „Pfälzer Frühkartoffeln“ spielten die frisch gekürten Markenbotschafter „uff pälzisch“ erstmals ihren neuen Grumbeere-Song.

Bildunterschriften: Markenbotschafter, die genauso mit der Region verbunden sind, wie die „Pfälzer Grumbeere“. Nach der offiziellen Ernte des ersten Doppelzentners erhielten „Die anonyme Giddarischde“ die offizielle Auszeichnung als „Markenbotschafter für Pfälzer Grumbeere“ 2022/23 . Auf den Bildern steht neben der Band Hartmut Magin, Vorsitzender der EZG „Pfälzer Grumbeere“. (Fotos: EZG „Pfälzer Grumbeere“)

Ohrwurmpotenzial: „Isch ess so gern vun do“ begleitet als Motto die bundesweite Vermarktung

Der Titel „Isch ess so gern vun do“ hat Ohrwurmpotenzial und begleitet – gewissermaßen als Motto – den diesjährigen Vermarktungsstart der „Pfälzer Grumbeere“. Als die traditionell ersten Frühkartoffeln aus deutschem Anbau sind die „Pfälzer Frühkartoffeln“ ab kommender Woche wieder bundesweit in den Supermärkten erhältlich. Der Frontmann der „Frongedaler Kuldbänd“ Thomas Merz alias „Edsel“ sagt: „Als Live-Band, die auf Mundart singt, sind wir – genau wie die ,Pfälzer Grumbeere‘ –  ganz fest mit der Region verwurzelt. Das gilt natürlich auch für den Titel unseres neuen Grumbeere-Songs. ,Isch ess so gern vun do‘ ist authentisch. Denn alle sechs Giddarischde lieben Grumbeere in allen Varianten!“

Um den natürlichen Erntevorsprung auszuspielen, müssen die 265 aktiven Erzeuger von „Pfälzer Grumbeere“ die Klaviatur im frühzeitigen Anbau ebenfalls aus dem Effeff beherrschen!

Damit die 265 aktiven Erzeuger von „Pfälzer Grumbeere“ den Lebensmitteleinzelhandel (LEH) und die bundesweiten Verbraucher – aus der größten zusammenhängenden Frühkartoffel-Anbauregion in Deutschland – mit ackerfrischen Top-Qualitäten beliefern können, müssen sie ihre Klaviatur im Anbau ebenfalls aus dem Effeff beherrschen. Wegen ihres besonderen Geschmacks und der zarten Schale gelten Frühkartoffeln aus der Pfalz und den angrenzenden Regionen in Rheinhessen als besondere Delikatesse. Dank der klimatischen Vorteile, der hervorragenden Böden und der Spezialisierung der Erzeuger kommen die ersten Annabelle und Berber aus dem Südwesten – im Vergleich mit anderen Anbauregionen – in dieser Saison mindestens eine Woche früher auf den Markt. Dank der zentralen Lage der Pfalz und einer hervorragenden Teamleistung der Abpackbetriebe vor Ort landen die Frische-Botschafter besonders nachhaltig auf dem Tisch der bundesweiten Genießer! Hartmut Magin, Vorsitzender der Erzeugergemeinschaft „Pfälzer Grumbeere“ sagt: „Analog zu den schön gewachsenen Beständen auf den Äckern präsentieren sich auch die Qualitäten. Jetzt sind die Fans und Liebhaber gefragt. Sie müssen eigentlich nur noch im Supermarkt zugreifen und können dann ganz einfach ,Pfälzer Grumbeere‘ genießen!“

Markengeburtstag: 30 Jahre „Pfälzer Grumbeere“

Zur besseren Orientierung werden die leckeren „Pfälzer Grumbeere“ seit 30 Jahren mit Herkunftsbezeichnung im Markennamen vermarktet. Wenn es darum geht, Verbrauchern frühzeitig die Frische- und Geschmacksvorteile regional erzeugter Produkte zu kommunizieren, zählt die Erzeugergemeinschaft damit zu den Vorreitern im Agrarmarkt. Als weitere identitätsstiftende Maßnahme wurde anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Regionalmarke mit dem Sternekoch Karl-Emil Kuntz erstmals ein „Markenbotschafter“ gekürt.

Ausblick: Das Thema Kostendruck wird die Frühkartoffelkampagne bis zum 10. August bestimmen!

Bis zum offiziellen Abschluss der Frühkartoffelsaison am 10. August werden schätzungsweise 90.000 bis 100.000 Tonnen Frühkartoffeln im Südwesten geerntet. Der inflations- und kriegsbedingte Kostendruck, der – angesichts der explodierenden Preise für Dünger oder Diesel – auf den einzelnen Erzeugerbetrieben lastet, ist immens. Schätzungen der Erzeugergemeinschaft „Pfälzer Grumbeere“ zufolge dürfte der Kostenanstieg im Vergleich zum Vorjahr bei 25 bis 30 Prozent liegen. Hartmut Magin sagt: „Wir wissen auch um unsere Verantwortung. Viele Verbraucher trifft die Kostenexplosion ebenso hart. Als verlässliche Lieferanten gesunder Grundnahrungsmittel tun wir alles, um konkurrenzfähig zu bleiben. Der hohe Technisierungsgrad bei der Ernte führt dazu, dass die schrittweise Mindestlohnerhöhung nicht so stark auf die Erzeugerpreise durchschlägt, wie zum Beispiel im Gemüseanbau!“

Gute Nachricht für Verbraucher: Die Preise im Ab-Hof-Verkauf sind gegenüber 2021 nicht gestiegen!

In einer ersten Markteinschätzung geht die Erzeugergemeinschaft „Pfälzer Grumbeere“ davon aus, dass sich der Durchschnittspreis, den die Erzeuger für ihre Frühkartoffeln bis zum 10. August erzielen, auf dem Niveau des Vorjahres bewegen dürfte. Erfreulich für Direktkunden ist: Erste Preisvergleiche belegen, dass sich die aktuellen Verbraucherpreise für ein Kilo „Pfälzer Frühkartoffeln“ in den Hofläden in der Region auf dem Preisniveau des letzten Jahres bewegen.

 

Weitere Informationen:

Der Geschmack und die zarte Schale machen Pfälzer Frühkartoffeln zu etwas Besonderem. Aufgrund des besonders milden Klimas und der Möglichkeit zur Beregnung zählt die Pfalz traditionell zu den frühesten Lieferanten in Deutschland. Im größten geschlossenen Frühkartoffelanbaugebiet Deutschlands werden in dieser Saison auf rund 4.000 Hektar Frühkartoffeln angebaut und geerntet. Die Reifezeit der frühen ersten Annabelle, Berber, Colomba oder Sunita liegt bei rund 80 bis 90 Tagen, was der Pfalz einen Spitzenplatz im Vergleich mit anderen deutschen Anbauregionen sichert. Die ersten Pflanzkartoffeln wurden bereits im Februar unter Folie oder Vlies ausgebracht. Dies sichert den Erzeugern von „Pfälzer Grumbeere“ einen Erntevorsprung von bis zu drei Wochen gegenüber anderen Regionen in Deutschland! Auf dem Erntehöhepunkt Anfang Juli liegen die Absatzmengen bei bis zu 3.000 Tonnen täglich. Dies entspricht rund 120 LKW, die über den Lebensmittelhandel und die Großmärkte bundesweit den Weg zum Verbraucher antreten.

Die offizielle Amtszeit des „Markenbotschafters für Pfälzer Grumbeere“ beträgt ein Jahr. Ausgezeichnet werden Persönlichkeiten, die sich persönlich, authentisch und mit viel Engagement für die Region und ihre Menschen verdient gemacht haben. Der erste „Markenbotschafter“ war der Sternekoch Karl-Emil Kuntz. Er wurde anlässlich des 20-jährigen Markengeburtstags der „Pfälzer Grumbeere“ im Jahr 2012/13 gekürt. 2013/14 folgte Horst Eckel, Fußballweltmeister von 1954. 2014/15 und 2015/16 begleiteten Miriam Welte, mehrfache Weltmeisterin, Olympiasiegerin und Weltrekordhalterin im Bahnradfahren sowie der Comedian Christian alias „Chako“ Habekost die Rolle als Markenbotschafter. 2016/17 gab die FCK-Legende Hans-Peter Briegel, 2017/18 der Sterne- und Kanzlerkoch Manfred Schwarz das Startsignal für den Ernteauftakt. Weltschiedsrichter Dr. Markus Merk begleitete das Ehrenamt von 2018/19. Die Dressurreiterin Hanne Brenner war die Markenbotschafterin für die Amtszeit 2019/20.

Eine besondere Kür auf und neben dem Acker zeigten die beiden Kunstrad-Weltmeisterinnen Lena und Lisa Bringsken, die die EZG „Pfälzer Grumbeere“ 2020/21 als erstes Markenbotschafterinnen-Doppel vertraten. Als erstes Team krallten sich 2021/2022 die Rhein-Neckar Löwen – als eine der erfolgreichsten Handball-Mannschaften der letzten Jahre die begehrte Auszeichnung.

Das offizielle Video des Grumbeere-Songs „Isch ess so gern vun do“ ist unter www.dieanonymegiddarischde.de abrufbar.

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Björn Wojtaszewski
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