Tteokbokki – feuriger Reiskuchen aus Südkorea

Tteokbokki gibt es in Südkorea an fast jeder Straßenecke.

Die saftigen Reiskuchen werden mit einer scharfen Chilisoße serviert. Ohne großen Aufwand lässt sich das aromatische Streetfood auch in der eigenen Küche zubereiten.

Reiskuchen („garaetteok“) werden in Südkorea als Beilage zu vielen Gerichten serviert. Eine besonders würzig-pikante Variante ist Tteokbokki – übersetzt „gebratener Reiskuchen“. Die Teiglinge erinnern in Konsistenz und Aussehen an Schupfnudeln.

Traditionell werden sie aus Rundkornreismehl, Wasser, etwas Salz und Sesamöl zubereitet. Die weiche Konsistenz erhalten sie durch mehrmaliges Dämpfen und Stampfen, bevor sie gerollt und portioniert werden. Wer Zeit sparen möchte, kauft die Teigwaren fertig im Asia-Laden. Reiskuchen gibt es frisch in der Kühltheke oder tiefgefroren. Für Tteokbokki ist die dicke, zylindrisch geformte Variante besonders gut geeignet.

In einem Wok oder in einer hohen Pfanne wird Wasser mit getrockneten Sardellen und getrocknetem Seetang für fünfzehn Minuten bei mittlerer Hitze erhitzt. So erhält man eine aromatische Brühe. Alternativ eignet sich auch Gemüsebrühe. In einer Schüssel werden typisch koreanische Zutaten wie eine fermentierte Würzpaste mit rotem Chilipulver („gochujang“) und Chiliflocken („gochugaru“) mit etwas Zucker vermengt. Mit der Dosierung sollte man vorsichtig sein, damit es nicht zu scharf wird. Sardellen und Seetang aus der Brühe nehmen und die Chili-Mischung, die Reisküchlein und gehackte Frühlingszwiebeln hinzugeben. In manchen Rezepten werden noch gekochte Eier, fein geschnittener Weißkohl, Sojasoße, etwas Sesamöl, Reisessig und Gewürze wie Knoblauch und Ingwer ergänzt.

Nun lässt man die Reiskuchen in der Brühe bei geringer Hitze garen, bis sie weich und saftig sind und die Soße eine sämige Konsistenz hat. Das kann 10 bis 15 Minuten dauern. Dabei sollte vorsichtig mit einem Holzlöffel gerührt werden, damit nichts anbrennt und die Teiglinge nicht aneinanderkleben. In eine Schüssel füllen, mit gerösteten Sesamsamen garnieren und heiß servieren. Zum Tteokbokki schmecken Kimchi oder ein Asia-Salat und Reis.

Quelle: Heike Kreutz, www.bzfe.de

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