Osterschokolade bleibt in diesem Jahr teuer und das trotz sinkender Kakaopreise an den Rohstoffbörsen.

Für Verbraucher:innen bedeutet das jedoch nicht, dass Sparen unmöglich ist. Die Verbraucherzentrale Brandenburg empfiehlt: Wer Grundpreise vergleicht, Angebote nutzt und gezielt zu Eigenmarken greift, kann beim Ostereinkauf deutlich sparen.
Hersteller geben sinkende Preise (noch) nicht weiter
Ostern steht vor der Tür und die Regale der Supermärkte und Discounter sind gefüllt mit Schokoladenhasen und bunt verpackten Osterleckereien. Doch Osterschokolade bleibt weiterhin teuer, obwohl die Kakaopreise an den Börsen gesunken sind. Hersteller begründen die weiterhin hohen Preise mit langfristigen Lieferverträgen. Diese würden verhindern, dass die Preisrückgänge an den Rohstoffmärkten bei der Osterschokolade ankommen. „Trotzdem können Verbraucher:innen beim Einkauf sparen, wenn sie auf den Grundpreis achten und gezielt zu Eigenmarken oder Sonderangeboten greifen“, so Tanja Schirmer, Ernährungsexpertin bei der VZB.
Grundpreis und Angebote vergleichen
Der Grundpreis – also der Preis pro Kilogramm – muss gesetzlich an Regalen oder Aufstellern angegeben werden. Besonders bei Schokoladenhasen lohnt sich ein genauer Blick, da sich die Produkte oft deutlich im Gewicht unterscheiden, was auf den ersten Blick nicht immer erkennbar ist.
„Wer größere Mengen einkaufen möchte, sollte außerdem die Angebote verschiedener Märkte vergleichen und gezielt dort einkaufen, wo die Preise aktuell am günstigsten sind“, empfiehlt Schirmer.
Eigenmarken oft günstiger
Auch ein Blick auf die Eigenmarken der Händler lohnt sich. Diese sind häufig deutlich preiswerter als Markenprodukte und bieten eine vergleichbare Qualität. „Preislich kann es sich lohnen, die Eigenmarken im Regal mit den prominent platzierten Produkten aus Aufstellern im Gang oder Eingangsbereich zu vergleichen“, so Schirmer.
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