Wissenswertes rund um das Grundnahrungsmittel, die Kartoffel

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Vom Acker bis zum Teller.

Kartoffeln
Foto: 1195798 auf Pixabay
Über 63 Kilogramm Kartoffeln isst jede Person in Deutschland durchschnittlich pro Jahr. Die beliebte Knolle gehört hierzulande zu den Grundnahrungsmitteln. Die neue Webseite des Bundeszentrums für Ernährung bietet viele interessante Fakten zur gesamten Lebensmittelkette der Kartoffel vom Feld bis auf den Teller.Auf dem Acker: Die Reise beginnt direkt auf dem Feld, wo die wärmeliebende Pflanze heutzutage in sorgfältig angelegten Dämmen wächst. Seit dem 18. Jahrhundert spielt die Kartoffel für unsere Ernährung und Wirtschaft eine bedeutsame Rolle. Deutschland ist führend in der europäischen Kartoffelerzeugung und produziert sogar mehr als hier verbraucht wird (Selbstversorgungsgrad liegt bei 145%).Von der Ernte in den Handel: Sobald die Knollen ausgereift sind, übernehmen moderne Maschinen die Ernte. Ein Großteil der Kartoffeln wandert direkt in die industrielle Weiterverarbeitung: Dort entstehen beliebte Produkte wie Pommes frites, Kartoffelsalat, Chips oder Püree. Die restliche Ernte findet als Frischware den Weg in den Handel. Für eine stabile Qualität bis zum Verkauf, lagert man die Knollen gut belüftet bei optimaler Temperatur und Luftfeuchtigkeit.

Vom Einkauf in die Küche: Damit Kartoffelgerichte gelingen, kommt es auf die richtige Kartoffelsorte an. Festkochende für Bratkartoffeln, überwiegend festkochende für Salzkartoffeln oder mehlige für Kartoffelpüree – mit der richtigen Sorte gelingt auch die Zubereitung. Übrigens: Die Süßkartoffel ist trotz ihres Namens sowie Ähnlichkeiten im Aussehen und der Verwendung nicht mit der Kartoffel verwandt. Geeignete Sorten für Kartoffelvorräte lassen sich wochenlang zu Hause lagern, idealerweise an einem kühlen, trockenen und dunklen Ort. Vor der Zubereitung stets mögliche grüne Stellen oder Keimansätze großzügig entfernen.

Gesundheit und Umwelt: Die Kartoffel liefert komplexe Kohlenhydrate, Ballaststoffe und hochwertiges Eiweiß, darüber hinaus wichtige Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Mit der richtigen Zubereitungsart und Garmethode lässt sich das Beste aus der Kartoffel herausholen und gleichzeitig die Aufnahme unerwünschter Stoffe wie Solanin und Acrylamid reduzieren. Ob gekocht, gebacken oder frittiert – die tolle Knolle entfaltet eine Vielfalt an Aromen und passt zu unzähligen Gerichten. Da sie ganzjährig aus heimischer Erzeugung verfügbar ist, ob frisch geerntet oder als Lagerware, ist sie immer eine nachhaltige Wahl.

Verena Dorloff, bzfe.de



Rezept: Kartoffel-Lauch-Gratin

Goldbraun überbackenes Kartoffel-Lauch-Gratin in einer hellen Auflaufform
Foto: food-monitor / KI

Zutaten für 4 Portionen

  • 1 kg vorwiegend festkochende Kartoffeln
  • 2 Stangen Lauch, etwa 400 g
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Butter für die Form
  • 250 ml Sahne
  • 200 ml Milch
  • 1 TL Salz
  • Schwarzer Pfeffer und frisch geriebene Muskatnuss
  • 120 g geriebener Bergkäse
  • 150 g Blattsalat
  • 1 EL Apfelessig
  • 2 EL Rapsöl

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 180 Grad Celsius Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Auflaufform mit Butter ausstreichen und mit der halbierten Knoblauchzehe ausreiben.
  2. Kartoffeln schälen und in etwa 3 Millimeter dünne Scheiben schneiden. Lauch gründlich waschen und in feine Ringe schneiden.
  3. Sahne und Milch mit Salz, Pfeffer und Muskat verrühren. Kartoffeln und Lauch abwechselnd in die Form schichten und die Sahnemischung gleichmäßig darübergießen.
  4. Den Käse darüberstreuen. Das Gratin auf der mittleren Schiene 45 bis 50 Minuten backen, bis die Kartoffeln weich und die Oberfläche goldbraun ist. Vor dem Anschneiden 5 Minuten ruhen lassen.
  5. Blattsalat waschen und trocknen. Apfelessig und Rapsöl verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und kurz vor dem Servieren mit dem Salat mischen.

Serviervorschlag: Das heiße Kartoffel-Lauch-Gratin mit dem frischen Blattsalat anrichten.

Rezept: food-monitor / KI