Unterschied zwischen Pampelmuse, Grapefruit oder Pomelo

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Die Pampelmuse gilt als Urform vieler Zitrusfrüchte und stammt ursprünglich aus Südostasien.

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Die sehr großen, gelbgrünen Früchte sind meist birnenförmig und können einen Durchmesser von bis zu 30 Zentimetern erreichen. Charakteristisch ist ihre dicke Schale, die sich leicht entfernen lässt. Das Fruchtfleisch ist saftig, leicht bitter und gut in einzelne Segmente teilbar.

Im Handel ist vor allem die Grapefruit erhältlich. Sie ist eine Kreuzung aus Pampelmuse und Orange. „Der Name Grapefruit bedeutet übersetzt Traubenfrucht. Er geht darauf zurück, dass die Früchte am Baum oft traubenartig in Büscheln wachsen“, so Sabine Hülsmann, Ernährungsexpertin bei der Verbraucherzentrale Bayern. Grapefruits sind deutlich kleiner als Pampelmusen. Sie sind meist rundlich und haben eine dünne Schale, die je nach Sorte gelblich oder rötlich gefärbt ist.

Seit einigen Jahren gibt es in den Supermärkten auch immer öfter Pomelos zu kaufen. Bei den Pomelos handelt es sich nicht um eine eigene Zitrusart. Botanisch werden sie der Pampelmuse zugeordnet, enthalten gleichzeitig aber auch Anteile der Grapefruit. Pomelos sind größer als Grapefruits, schmecken meist milder und werden überwiegend aus China importiert.

Was steckt drin?

Pampelmuse, Grapefruit und Pomelo liefern reichlich Vitamin C sowie B-Vitamine, Kalium und Kalzium. Sie enthalten außerdem den Bitterstoff Naringin, der die Verdauung anregen kann. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, dass dieser Stoff den Abbau bestimmter Arzneimittel im Körper verlangsamt und dadurch deren Wirkung verstärkt oder verlängert. Wer regelmäßig Medikamente einnimmt, sollten diese Früchte besser meiden oder vorher ärztlichen Rat einholen.

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Rezept: Pomelo-Grapefruit-Salat mit Avocado und Pistazien

Pomelo-Grapefruit-Salat mit Avocado, Fenchel, Rucola und Pistazien auf einem hellen Teller.
Foto: food-monitor / KI

Dieser frische Zitrussalat verbindet die milden Segmente der Pomelo mit der leicht herben Grapefruit. Avocado, Fenchel und geröstete Pistazien sorgen für cremige, knackige Kontraste.

Zutaten (für 4 Portionen)

  • 1 Pomelo
  • 1 rosa Grapefruit
  • 1 reife Avocado
  • 1 kleine Fenchelknolle
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 1 Bio-Limette
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 TL flüssiger Honig
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 40 g ungesalzene Pistazienkerne
  • 2 Handvoll Rucola

Zubereitung

  1. Pomelo und Grapefruit so großzügig schälen, dass auch die weiße Haut entfernt ist. Die Fruchtsegmente mit einem scharfen Messer zwischen den Trennhäuten herauslösen und dabei den Saft auffangen.
  2. Avocado halbieren, entkernen, schälen und in Spalten schneiden. Fenchel putzen, das Grün beiseitelegen und die Knolle sehr fein hobeln. Zwiebel schälen und in feine Streifen schneiden.
  3. Für das Dressing 3 EL aufgefangenen Zitrussaft mit dem Abrieb und Saft der Limette, Olivenöl und Honig verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Pistazien grob hacken. Rucola, Fenchel und Zwiebel auf vier Teller verteilen. Zitrussegmente und Avocadospalten darauf anrichten, mit dem Dressing beträufeln und mit Pistazien sowie fein gehacktem Fenchelgrün bestreuen.

Serviervorschlag

Der Salat passt gut zu geröstetem Sauerteigbrot oder als frische Beilage zu gebratenem Fisch.

Rezept: food-monitor / KI