Seit 30 Jahren trägt der Südtiroler Speck die geschützte Herkunftsbezeichnung g.g.A. Im Jubiläumsjahr zeigt sich, wie vielseitig er heute genutzt wird.

Beim Specktag in Naturns, bei einer Stadtführung in Bozen oder Meran, beim Aperitif oder einfachen Tasting zu Hause begleitet er unterschiedliche Momente des Tages.
Den Auftakt macht der Südtiroler Specktag am 10. Mai in Naturns. Zwischen Marktständen, regionalen Spezialitäten und musikalischer Begleitung steht der Südtiroler Speck g.g.A. hier im Mittelpunkt, klassisch, handwerklich geprägt und fest verankert in der regionalen Esskultur.
Am Nachmittag erweitert sich der Blick: Bei einer SpeckSafari in Bozen oder Meran verbindet sich ein Rundgang durch die Altstadt mit Einblicken in Produktion und Geschichte des Südtiroler Speck g.g.A. Typisch ist seine Herstellung nach der Regel „wenig Salz, wenig Rauch und viel Luft“. Die Verbindung aus Lufttrocknung und Räucherung prägt seinen Charakter. Bei der anschließenden Verkostung können sich Gäste selbst vom besonderen Geschmack überzeugen.
Am Abend wird der Speck Teil des geselligen Zusammenseins: Beim SpeckAperitivo in den Städten Bozen, Meran, Brixen und Bruneck wird er in kleinen Häppchen serviert und mit Wein, Bier oder alkoholfreien Getränken kombiniert. So entsteht eine moderne Form der klassischen Marende.
Wer keinen Urlaub in Südtirol plant, kann sich den Genuss auch nach Hause holen. Südtiroler Speck g.g.A. gibt es im Handel und ist am grünen Logo und der geschützten Ursprungsbezeichnung g.g.A. erkennbar. Gelagert werden kann der Speck dann zu Hause idealerweise an einem kühlen, Ort: in der Vakuumverpackung im Keller oder bei einem offenen Stück in einem feuchten Geschirrtuch eingeschlagen im Kühlschrank, z.B. im Gemüsefach. Für die richtige Verkostung braucht es nur wenige Schritte: den Speck rechtzeitig, etwa 30 Minuten vor Verzehr aus der Kühlung nehmen, damit er sein volles Aroma entfalten kann. Längs vom Speckstück eine etwa 3 Zentimeter dicke Scheibe abschneiden und die Schwarte, optional auch die Gewürzkruste entfernen. Das Speckstück möglichst dünn gegen die Faser aufschneiden, per Hand oder mit einer Aufschnittmaschine. So entsteht die typische Textur mit zartem Biss und vollem Aroma. Beim Verkosten mit Brot sowie einem passenden Getränk kombinieren – erlaubt ist was schmeckt, für eine erste Verkostung empfiehlt es sich aber nicht zu viele Aromen zu kombinieren . So entsteht ein einfacher Genussmoment, der nach einer kleinen Auszeit in Südtirol schmeckt.
Weitere Informationen zu Veranstaltungen und Terminen unter: https://www.speck.it/de/veranstaltungen
Klassische und moderne Rezepte mit Südtiroler Speck g.g.A. vom herzhaften Granola über einen leichten Gerstensalat oder Sandwich-Tacos gibt es hier: https://www.speck.it/de/rezepte
Über Südtiroler Speck g.g.A.
Südtiroler Speck g.g.A. (geschützte geografische Angabe) ist ein Rohschinken, der seinen besonderen Charakter der engen Verbindung zu seinem Ursprungsland Südtirol verdankt. Er wird nach der traditionellen Regel „wenig Salz, wenig Rauch und viel Luft“ hergestellt und vereint damit zwei Methoden zur Konservierung von Fleisch: das Trocknen an der frischen Luft, weit verbreitet im Mittelmeerraum, und das Räuchern, typisch für die Länder im Norden Europas. Südtiroler Speck g.g.A. wird nur von 26 Herstellern produziert, die vom Südtiroler Speck Konsortium anerkannt sind, und garantiert traditionelle Handwerkskunst und höchste Qualität.
Über das Südtiroler Speck Konsortium
Das „Südtiroler Speck Konsortium“ wurde 1992 von 17 Produzenten mit Sitz in der Handelskammer Bozen gegründet und vertritt heute die Interessen von 26 Speckherstellern in Südtirol. Zu den Aufgaben der Schutzvereinigung gehören die Qualitätspolitik, der Schutz der Marke und die Bekanntheitssteigerung des Produktes.
