Fast Food: 5 Tipps für gesündere Optionen

Manchmal geht es einfach nicht anders: zu viel zu tun, keine Energie oder Motivation zum Kochen oder keine Lebensmittel zu Hause. Schließlich können und wollen nur die wenigsten jeden Tag die aufwendigen Rezepte umsetzen.

Pommes, Fast Food
Foto: kgberlin auf Pixabay

So kommt es nicht selten, dass wir auf die Fast Food Optionen ausweichen müssen. Manche empfinden das Essen in einem Schnellrestaurant dagegen als eine Art Belohnung für die eigenen Leistungen oder als eine Möglichkeit, etwas Besonderes damit zu feiern.

Doch geben wir es einfach zu: fast Food schmeckt auch in den meisten Fällen sehr lecker. Dass es nicht unbedingt die gesündeste Option ist, wissen vermutlich die allermeisten. Viel Fett, Zucker, medikamentenbelastetes Fleisch und wenige Nährstoffe schrecken aber nur wenige Menschen ab. Dabei kann das unser körperliches Wohlbefinden beeinträchtigen und unseren gesundheitlichen Zustand konsequent verschlechtern. All diese „Zutaten“ lösen bei übermäßigem Konsum nämlich die sogenannten Volkskrankheiten aus, wie Diabetes, Herzkrankheiten und Krebs.

Noch überraschender ist aber, dass Fast Food unsere Stimmung und unser Verhalten negativ beeinflussen kann. Das haben mehrere Forscher weltweit festgestellt. Dabei können solche Bereiche des täglichen Lebens bewirkt werden, wie Entscheidungsvermögen, die emotionale Regulation und kognitive Fähigkeiten. Und das schon im Mutterleib. Was werdende Mütter also essen oder nicht, kann möglicherweise die Lebensqualität ihres Nachwuchses entsprechend ändern. Deswegen raten die Wissenschaftler dazu, auf eine möglichst abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung zu achten. Das wirkt sich, wie bereits erwähnt, auf unser ganzes Leben aus.

Was sich ebenfalls auf unsere Lebensqualität auswirkt, ist die Balance zwischen Arbeit und Erholung. Nach einem anstrengenden Arbeitstag und dem Abendessen muss man sich ein wenig entspannen und eine Pause einlegen. Wenn Sie auf der Suche nach Ablenkung und Entspannung sind, können Sie in einem Online Casino mit Freispielen ein paar Games ausprobieren. Vielleicht macht es Ihnen nicht nur Spaß, sondern bringt auch noch Gewinn!

Warum ist Fast Food aber so beliebt? Der erste Punkt ist schon in der Bezeichnung dieses Ernährungstyps enthalten. Es geht eben sehr schnell und unkompliziert, was in bestimmten Situationen sehr bequem sein kann. Daraus leitet sich auch die Tatsache ab, dass die Fast Food Gerichte sehr oft einfach auf die Hand genommen werden können, sodass wir sie auch unterwegs oder wo es gerade passt genießen können.

Hinzu kommt, dass Fast Food durch vergleichbar niedrige Preise vielen Menschen viel leichter zugänglich ist als etwa eine Mahlzeit in einem richtigen Restaurant. Dadurch erhöht sich aber auch die Gefahr, dass wir auf diese Option öfters zugreifen wollen. Der geschmackliche Aspekt spielt natürlich auch mit rein. Hier machen sich die Produzenten richtig viel Mühe, indem sie die Inhaltsstoffe verwenden, die das Essen unschlagbar lecker machen, etwa zugesetzten Zucker oder besondere Soßen. Es wird sogar vermutet, dass diese Komponente ein Suchtpotenzial haben.

Viele Menschen machen sich natürlich Sorgen darüber, wie ihre Ernährung ihre Gesundheit und das Wohlbefinden beeinflussen können. Die meisten wollen selbstverständlich nur das Beste für sich und ihren Körper. Doch es fällt uns nicht einfach, auf die leckeren Burger und Pommes zu verzichten. Es gibt jedoch einige Möglichkeiten, den Ernährungsplan gesünder zu gestalten. Die folgenden 5 Tipps können hilfreich sein, um die Kalorienmenge zu reduzieren und mehr Nährstoffe auch aus den schnellen Gerichten zu bekommen.

Weniger ist mehr

Wenn das Restaurant verschiedene Portionsgrößen zur Auswahl anbietet, greifen Sie nach Möglichkeit zu kleineren. Es gibt öfters beispielsweise Burger mit zwei oder sogar drei Patties. Allein durch die Entscheidung für einen Burger mit einem Pattie kann man die Kalorienzufuhr niedriger halten. Das Gleiche gilt auch für Pommes und andere Gerichte. Manche Lokale haben auch Kindermenüs, welche logischerweise weniger Kalorien enthalten. Am Anfang kann es Ihnen schwerfallen, mit kleinen Portionen satt zu werden, aber das ist auch nur eine Gewöhnungssache.

Viele Ernährungsberater empfehlen sogar, statt einer oder zwei großen Mahlzeiten am Tag vier oder fünf kleinere zu sich zu nehmen. Das ist im hektischen Alltag nicht immer machbar, doch durch eine feste Routine und Mealpreps wird es viel leichter umzusetzen. So kann man sich auch mit kleineren Portionen durch den Tag bringen und das tut dem Verdauungssystem gut. Ein positiver Nebeneffekt kann die Gewichtsabnahme sein. Und wenn Sie gelegentlich in ein Fastfood-Restaurant gehen, werden Sie vermutlich nur mit einer Kleinigkeit satt.

Das Gleiche in Grün

Wenn Sie sich trotzdem für eine Standardgröße im Menü entscheiden oder wenn das gar nicht zur Auswahl steht, versuchen Sie eine gesündere Beilage zu nehmen. Pommes kann man zum Beispiel wunderbar durch einen Salat ersetzen, und damit ist schon einiges getan. Frisches Gemüse hat viele Vorteile. Einerseits sind es natürlich die Nährstoffe und Vitamine, die im Blattsalat, in Gurken und Tomaten reichlich enthalten sind. Andererseits vermeiden Sie dadurch die schädlichen Frittierfette, ohne die Pommes gar nicht zuzubereiten sind.

Dank vieler Ballaststoffe gibt uns Gemüse auch ein besseres Sättigungsgefühl, das allerdings auch schneller vergeht. Doch ab und zu auf einen Salat auszuweichen, kann helfen, die Ernährung abwechslungsreicher zu gestalten. Achten Sie jedoch auf die Salatsoße, darin könnten sich ungesunde Öle und Zucker verstecken. Die beste Variante: Olivenöl mit Essig oder Zitronensaft.

Sie mögen kein Gemüse? Dann probieren Sie aus, wie Ihnen frisches Obst statt Kuchen oder Eis als Dessert schmeckt. Bei manchen Fast-Food-Ketten gibt es die Möglichkeit, beispielsweise einen Obstsalat zu bestellen oder Früchte oder Beeren als Topping für Joghurt oder Eis zu nehmen. Als Beilage werden außerdem solche Gerichte angeboten, wie Reis, Backkartoffeln oder Suppen. Probieren Sie es einfach aus, vielleicht schmeckt Ihnen einiges davon tatsächlich sehr gut.

Fleisch? Nein, danke!

Die vegetarische und vegane Lebensweisen sind heutzutage kein Trend mehr, sondern vielmehr ein fester Bestandteil der westlichen Gesellschaft. Das wirkt sich selbstverständlich auf die Angebote in Restaurants aus. Viele Betreiber haben vegane Optionen im Menü und einige haben sogar gar kein Fleisch anzubieten. Neue Fleisch- und Fischersatzprodukte werden gefühlt jeden Tag auf den Markt gebracht, und diese Vielfalt und Konkurrenz sorgt für eine breite Auswahl und nicht zuletzt für einen guten Geschmack. Sogar Fleischesser geben an, häufiger auf die Alternativen zuzugreifen, die mittlerweile vom „echten“ Produkt kaum zu unterscheiden sind.

Wenn Veggie für Sie nichts ist, müssen Sie natürlich nicht komplett umsteigen. Doch eines Versuchs ist es wert. Laut WHO gehört verarbeitetes Fleisch zu krebserregenden Produkten, und auf den Kreislauf und die Leber hat es eher einen negativen Einfluss. Das gilt natürlich nur, wenn Fleisch in größeren Mengen verzehrt wird. Bestellen Sie beim nächsten Restaurantbesuch einen Veggie Burger. Die pflanzlichen Patties und Würstchen schmecken meistens sehr gut, sind dabei außerdem besser für Ihre Gesundheit und für das Klima.

Fleisch geht auch anders

Wenn wir jedoch bei Fleisch bleiben, ist es wichtig, einen weiteren Aspekt zu erwähnen und zwar die Zubereitungsweise. Viele Fleischprodukte werden in Paniermehl gebraten oder frittiert. Das wirkt sich vor allem auf den Kaloriengehalt aus. Das gleiche Stück Fleisch kann auch auf dem Grill zubereitet werden, wodurch die schädlichen Inhaltsstoffe weggelassen werden können, der Geschmack aber nicht verloren geht. Nicht viele Restaurants haben so was im Angebot, aber wenn Sie zu Hause Burger kochen, könnte Grill einen großen Unterschied machen. Viele Backöfen haben diese Funktion und so muss man gar nicht an die frische Luft.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der, dass Fleisch nicht gleich Fleisch ist. Wer mehr Rind- oder Schweinefleisch isst, hat ein höheres gesundheitliches Risiko als jemand, der eher Geflügel bevorzugt. Ab und zu statt Kalb Hähnchen zu nehmen, bringt also einen positiven Effekt.

Last but not least: Getränke

Für viele ist ein Restaurantbesuch ohne Getränk gar nicht denkbar. Was Fast Food Lokale angeht, gibt es dort nicht immer die gesündesten Varianten. Zucker, Farbstoffe, Geschmacksverstärker oder Alkohol. Ganz können wir darauf nicht verzichten, eine Cola gehört einfach zum Burger oder zu Pommes dazu. Auch in scheinbar gesunden Fruchtsäften ist viel Zucker drin. Wie wäre es aber, ab und zu einfach Wasser zu nehmen? Ihr Kreislauf und Ihre Taille werden Ihnen danken. Bei Wasser kann man sicher sein, dass da keine chemischen Schadstoffe drin sind.

Wie auch immer im Leben, fangen auch bei Ernährung die großen Veränderungen im Kleinen an. Um unserer Gesundheit etwas Gutes zu tun, müssen wir nicht von heute auf morgen auf unser Lieblingsessen verzichten. Auch kleine Schritte in die richtige Richtung reichen aus und sind besser als gar keine. Achten Sie auf Ihr eigenes Wohlbefinden und wenn dieses gerade einen Burger oder einen Kuchen braucht, dann ist es sinnlos, sich das zu verbieten. Schaffen Sie hingegen eine Abwechslung und Sie werden merken, welchen Einfluss das auf das tägliche Leben hat. Auch langfristig wird unsere Gesundheit davon profitieren, wenn wir ab und zu die gewohnten Muster brechen.

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