Hojicha-Tee erobert derzeit die sozialen Netzwerke

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Hojicha-Tee ist als milde und schokoladig schmeckende Alternative zum Matcha-Tee bekannt.

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Beide Grüntee-Arten stammen aus Japan und werden aus der Teepflanze Camellia sinensis gewonnen. Während Matcha aus jungen, beschatteten Blättern hergestellt wird, besteht Hojicha aus älteren Blättern und Stängeln, die nach dem Dämpfen kräftig geröstet werden.

Der Name “Hojicha” bedeutet auf Japanisch „Rösttee“. Durch die Röstung erhält Hojicha seine braune Farbe sowie ein süßlich-karamelliges, fast kaffeeartiges Aroma. „Im Vergleich zu Matcha-Tee enthält er weniger Koffein, allerdings auch weniger gesundheitsfördernde Pflanzenstoffe wie Polyphenole und Gerbstoffe“, so Daniela Krehl, Ernährungsexpertin bei der Verbraucherzentrale Bayern.

Gesundheitsbezogene Versprechen, wie sie in sozialen Medien kursieren – etwa zur „Entgiftung“ oder besonderen Stoffwechselwirkung – sind wissenschaftlich nicht belegt.Beliebt als PulverNeben losem Blatttee wird Hojicha zunehmend auch als Pulver angeboten, etwa für Latte-Getränke, Desserts oder Backwaren. Die einfache Zubereitung macht ihn besonders attraktiv für den Social-Media-Markt. Allerdings gilt: Wer Pulverprodukte konsumiert, nimmt das gesamte verarbeitete Blattmaterial auf. Mögliche Rückstände oder Verunreinigungen werden damit ebenfalls vollständig mitverzehrt.

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