Verbraucherpreisindex, August 2026: +2,9 % zum Vorjahresmonat, +0,2 % zum Vormonat
WIESBADEN – Die Inflationsrate in Deutschland lag im August 2026 bei 2,9 %. Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat damit das vorläufige Ergebnis bestätigt. Gegenüber Juli 2026 stiegen die Verbraucherpreise um 0,2 %.
Nahrungsmittelpreise nahezu unverändert
Nahrungsmittel verteuerten sich gegenüber August 2025 insgesamt um 0,1 %. Deutlich teurer waren unter anderem Eier (+15,2 %), frisches Gemüse (+5,2 %) sowie Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte (+4,4 %). Dagegen sanken insbesondere die Preise für Speisefette und Speiseöle (-15,3 %), darunter Butter (-29,9 %). Auch frisches Obst (-5,6 %) sowie Molkereiprodukte und Eier ohne Eier (-5,5 %) verbilligten sich.
Eine andere Preisstufe behandelt die Meldung zu den Import- und Exportpreisen im Juli 2026. Die Außenhandelspreise des Vormonats sind von den hier ausgewiesenen Verbraucherpreisen im August zu unterscheiden.
Energiepreise prägen die Teuerung
Energie war im August 2026 um 10,5 % teurer als ein Jahr zuvor. Besonders kräftig stiegen die Preise für Kraftstoffe (+27,7 %) und leichtes Heizöl (+49,6 %). Ohne Nahrungsmittel und Energie betrug die Inflationsrate 2,4 %. Dienstleistungen verteuerten sich um 2,8 %.
Der Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) lag im August 2026 ebenfalls 2,9 % über dem Vorjahresniveau und 0,2 % über dem Vormonat.
Weitere Informationen: Statistisches Bundesamt (Destatis)
Quelle: destatis.de
