Süßrahm-, Sauerrahm- und mildgesäuerte Butter

Butter unterscheidet sich vor allem durch die Säuerung des Ausgangsprodukts und den Zeitpunkt, zu dem Milchsäurekulturen eingesetzt werden. Die seit Juni 2026 geltende Milchproduktqualitätsverordnung beschreibt die Buttersorten und zusätzliche Anforderungen an Markenbutter.
| Buttersorte | Herstellung | Geschmack und Verwendung |
|---|---|---|
| Süßrahmbutter | Aus nicht mikrobiell gesäuerter Milch, Sahne oder Molkensahne | Mild und sahnig; geeignet zum Backen, Kochen und für feine Soßen |
| Sauerrahmbutter | Milch beziehungsweise Rahm wird vor dem Buttern mit spezifischen Milchsäurekulturen gesäuert | Deutlich säuerlich und aromatisch; passt zu herzhaften Speisen und Brot |
| Mildgesäuerte Butter | Säuerungskomponenten werden nach dem Buttern zugesetzt | Mild-säuerlich; vielseitig verwendbar |
Buttersorte und Handelsklasse sind nicht dasselbe
„Deutsche Markenbutter“ und „Deutsche Molkereibutter“ bezeichnen Qualitäts- beziehungsweise Handelsklassen mit besonderen Herstellungs- und Kontrollanforderungen. Sie sind keine eigene Geschmacksrichtung. Eine Markenbutter kann daher beispielsweise als Süßrahm-, Sauerrahm- oder mildgesäuerte Butter angeboten werden, wenn die jeweiligen Anforderungen erfüllt sind.
Bezeichnungen wie „Alpenbutter“, „Weidebutter“ oder „Bergbauernbutter“ beschreiben nicht automatisch eine gesetzliche Handelsklasse. Entscheidend sind die konkreten Angaben zur Herkunft und Herstellung auf der Verpackung.
Rechtsgrundlage: § 13 Milchproduktqualitätsverordnung – Buttersorten
Berichtigte und aktualisierte Fassung vom 5. September 2026
Rezept: Tagliatelle mit Salbeibutter, Haselnüssen und Zitrone

Breite Tagliatelle werden in nussiger Salbeibutter geschwenkt und mit gerösteten Haselnüssen, Zitronenabrieb und Parmesan vollendet. Ein unkompliziertes Pastagericht mit wenigen, klaren Zutaten.
Zutaten (für 4 Portionen)
- 400 g Tagliatelle
- 120 g Süßrahmbutter
- 20 frische Salbeiblätter
- 80 g Haselnusskerne
- 1 Bio-Zitrone
- 80 g Parmesan, fein gerieben
- Salz
- frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Zubereitung
- Haselnüsse grob hacken und in einer großen Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze rösten. Herausnehmen und beiseitestellen.
- Tagliatelle in reichlich Salzwasser nach Packungsanweisung bissfest garen. Etwa 200 ml Kochwasser abschöpfen, dann die Pasta abgießen.
- Währenddessen die Zitrone heiß abwaschen, trockenreiben und die Schale fein abreiben. Salbeiblätter trocken tupfen.
- Butter in der großen Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Salbei zugeben und die Butter unter gelegentlichem Schwenken leicht bräunen lassen, bis sie nussig duftet. Darauf achten, dass sie nicht zu dunkel wird.
- Tagliatelle, Zitronenabrieb und etwa die Hälfte des Parmesans in die Pfanne geben. Mit etwas Kochwasser vermengen, bis die Pasta von einer glänzenden Sauce überzogen ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Auf vier Teller verteilen und mit den gerösteten Haselnüssen sowie dem restlichen Parmesan bestreuen.
Serviervorschlag
Dazu passt ein knackiger grüner Salat mit einem einfachen Zitronen-Dressing.
Rezept: food-monitor / KI
Quelle: verbraucherzentrale-bayern.de
