Bagels sind handtellergroße, ringförmige Gebäckstücke aus Hefeteig.

Typisch ist ihr kompaktes, elastisches Inneres, eine glänzende, aromatische Kruste und das charakteristische Loch in der Mitte. Die feste Struktur entsteht, indem der Teig intensiv geknetet wird und anschließend − ähnlich wie Brotteig − länger ruht. Bevor die Bagels in den Ofen kommen, werden die ringförmigen Teiglinge traditionell in Wasser gekocht.
In der industriellen Herstellung werden sie häufig gedämpft. „Dabei verändert sich die Stärke an der Oberfläche des Bagels, sodass sich beim Backen die typisch feste, glänzende Kruste bildet“, sagt Anja Schwengel-Exner, Ernährungsexpertin bei der Verbraucherzentrale Bayern. Zusätze wie Honig, Malz oder Natron im Kochwasser tragen zum typischen Geschmack und zur dunkleren Krustenfarbe bei. Auch das Loch in der Mitte hat nicht nur eine optische Funktion: Es sorgt dafür, dass der Bagel beim Kochen schneller durchgart und sich beim Backen die Hitze gleichmäßig verteilt. Dadurch entsteht mehr Kruste und damit auch mehr Aroma.
Schnell verbrauchen
Allergings halten sich Bagels nicht lange. Weil sie vergleichsweise
wenig Feuchtigkeit enthalten, trocknen sie schneller aus und werden hart. Sie sollten möglichst frisch gegessen werden.
Alternativ kann man sie einfrieren und bei Bedarf auftauen. Für eine knusprige Oberfläche empfiehlt es sich, die aufgetauten Bagels kurz im Toaster aufzubacken.
