Strategisches Packen im Supermarkt schützt empfindliche Lebensmittel und hilft beim Transport gekühlter Produkte.

Obst und Gemüse, eben im Supermarkt noch gezielt ausgesucht, hat oft schon nach dem Bezahlen oder zu Hause Schäden oder braune Stellen. Denn es landet, gleich am Eingang platziert, als erstes im Korb oder Einkaufswagen. Spätestens, wenn schwere Flaschen oder Vorratspackungen dazukommen, werden Beeren, Pfirsiche, Tomaten oder Salate gequetscht. „Das lässt sich mit kleinen Tricks vermeiden“, sagt Frank Waskow, Lebensmittelexperte der Verbraucherzentrale NRW:
„Die empfindlichen Sorten im vorderen Bereich des Einkaufswagens platzieren, robuste Lebensmittel wie Kartoffeln, Äpfel, Knollensellerie oder Getränke, Konserven und Milchpackungen darunter oder daneben.“ Wer ohne Einkaufswagen unterwegs ist, kann zwei Taschen mitnehmen, eine für schwere und eine für empfindliche Produkte. Auch auf dem Kassenband oder an der SB-Kasse lässt sich die Reihenfolge so steuern, dass zuerst robuste und schwere Lebensmittel eingepackt werden, dann die empfindlichen Produkte. Weiterer Trick: Tiefkühlprodukte können Fleisch, Fisch oder andere kühlpflichtige Lebensmittel auf dem Heimweg kühlen. Milchprodukte passen gut zwischen Tiefkühlware und Obst oder Gemüse – dann schützen sie empfindliche Lebensmittel vor Frostschäden und verlängern die Kühlkette. Im Sommer und bei längeren Wegen sind Kühltaschen oder Kühlakkus sinnvoll.
Weiterführende Informationen: Richtige Kühlung und Haltbarkeit.
Quelle: verbraucherzentrale.nrw
