Braunes Fett: Basler Studie zeigt Grenzen der Aktivierung

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Mehr Energieverbrauch bedeutet nicht automatisch aktiveres braunes Fett.

Eine kleine Untersuchung aus Basel zeigt Grenzen eines möglichen Ansatzes gegen Übergewicht. Bei elf Menschen verglich das Forschungsteam die Wirkung von Kälte mit der des Medikaments Fenoterol, das Beta-2-Rezeptoren stimuliert. Gemessen wurden der Energieverbrauch des Körpers und mittels PET/CT die Glukoseaufnahme des braunen Fettgewebes.

Beide Reize steigerten den Energieverbrauch. Eine deutlich erhöhte Glukoseaufnahme im braunen Fett zeigte sich jedoch nur unter Kälte. Warum Fenoterol den Verbrauch erhöhte, bleibt ungeklärt. Matthias Betz von der Universität Basel und dem Universitätsspital Basel betont deshalb: Ein höherer Energieumsatz allein belegt keine Aktivierung dieses Gewebes.

Ein Nachweis einer wirksamen Abnehmtherapie ist das nicht. Auch Kälte ist kein einfacher Ausweg, weil zugleich der Hunger zunehmen kann. Näheres erläutert das Interview der Universität Basel vom 21. September 2026.

Eine andere Forschungsfrage behandelt der Hintergrundbeitrag darüber, wie weißes Fettgewebe die Blutgefäße verändert.

Quelle: unibas.ch