Selbstvertrauen bei der Auswahl steigt, Vertrauen in die Branche bleibt begrenzt.
Europäische Verbraucher beurteilen ihre Fähigkeit, Lebensmittel auszuwählen, zunehmend positiv. FoodNavigator berichtet unter Berufung auf EIT Food, dass 2025 rund 72 Prozent ihr Wissen über die gesundheitliche Qualität von Lebensmitteln für ausreichend hielten. 2024 waren es 68 Prozent. 77 Prozent gaben an, zu wissen, was eine gesunde Ernährung ausmacht.
Auch die Zuversicht, verlässliche Lebensmittelinformationen erkennen zu können, stieg von 43 auf 49 Prozent. Insgesamt fühlten sich 66 Prozent für gute Ernährungsentscheidungen gerüstet, sechs Prozentpunkte mehr als im Vorjahr.
Die Werte beschreiben Selbsteinschätzungen und keinen objektiven Wissenstest. Zugleich bleibt das Vertrauen in Akteure des Lebensmittelsystems begrenzt. Ärzte und andere Gesundheitsfachkräfte gelten laut Bericht weiterhin als besonders vertrauenswürdige Informationsquellen, Influencer dagegen als wenig vertrauenswürdig. Mehr Vertrauen in das eigene Urteil lässt sich somit nicht mit einem allgemeinen Vertrauensgewinn für Hersteller oder Handel gleichsetzen.
Mehr dazu: Englischsprachiger Originalbericht bei FoodNavigator.
Quelle: foodnavigator.com / food-monitor
