Lebensmittelhersteller setzen bei Planung, Produktion und Absatz an.
Genauere Bedarfsprognosen, die Wiederverwendung geeigneter Produktionsreste und zusätzliche Absatzwege können Lebensmittelverluste verringern. Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie stellt dazu anlässlich der Aktionswoche „Zu gut für die Tonne!“ Beispiele aus mehreren Unternehmen vor.
Harry-Brot bezieht Bestellungen aus den Liefertouren in die Produktionsplanung ein. Wiltmann arbeitet an einer KI-Unterstützung für die Nachfrageprognose. Dr. Oetker nutzt unter anderem Käse und Teig aus geeigneten Produktionsresten erneut. Andere Ansätze betreffen haltbarkeitsverlängernde Verpackungen und eigene Vertriebswege für Produkte mit kurzer Restlaufzeit, wie bei Westfleisch und Danone.
Der Verband betont, dass die Maßnahmen zum jeweiligen Betrieb und Produkt passen müssen. Vorrang hat die Vermeidung von Überschüssen; für verbleibende einwandfreie Ware kommen Weitervermarktung und Spenden infrage. Ergänzend wird an Technik zur genaueren Bewertung der Lebensmittelfrische gearbeitet.
Quelle: bve-online.de
