ÖKO-TEST: Gemüsebrühen unterscheiden sich bei Salz und Pestizidrückständen

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ÖKO-TEST hat 27 trockene Gemüsebrühen untersucht und deutliche Unterschiede bei Zutaten und Rückständen festgestellt.

Trockenes Gemüsebrühe-Pulver und Granulat in Gläsern und auf einem Löffel – KI-generiertes Symbolbild

KI-generiertes Symbolbild / food-monitor. Keine Abbildung der getesteten Produkte.

Im Gemüsebrühen-Test der Ausgabe 10/2026 erreichen zwei Produkte die Bestnote. Insgesamt bewertet das Verbrauchermagazin viele Brühen positiv. Zu den 27 untersuchten Produkten gehören 17 Bio-Erzeugnisse.

Nach den Angaben der Anbieter liegt der Gemüseanteil zwischen sieben und 32,5 Prozent. Salz macht 44 bis 60 Prozent aus; diese Werte beziehen sich auf die trockenen Produkte, nicht auf die zubereitete Brühe. ÖKO-TEST kritisiert bei zahlreichen Produkten den Salzgehalt sowie zugesetzte Aromen oder Geschmacksverstärker.

Ein weiterer Kritikpunkt sind Rückstände mehrerer Pflanzenschutzmittel. Für die Untersuchung wurden die Produkte in spezialisierten Laboren unter anderem auf Pestizide, Mineralölbestandteile und Natrium geprüft. Die Bewertungen beruhen auf den Maßstäben von ÖKO-TEST: Eine Abwertung ist nicht automatisch ein Nachweis für die Überschreitung eines gesetzlichen Grenzwerts.

Wer die Zusammensetzung selbst bestimmen möchte, kann Gemüsebrühe auch selbst herstellen. Die vollständigen Einzelbewertungen und das Testverfahren erläutert ÖKO-TEST im verlinkten Originalbeitrag.

Quelle: oekotest.de