Im Weichkäse „Zickenblues“ mit MHD 14.10.2026 wurden EHEC nachgewiesen.
Die Biokäserei Reimehof ruft den betroffenen Weichkäse zurück. Nicht verzehren; die Rückgabe ist an der jeweiligen Verkaufsstelle möglich, mit Erstattung auch ohne Kassenbon.

- Produkt: Weichkäse „Zickenblues“.
- Packungsgröße: In der amtlichen Warnmeldung und im Rückrufschreiben nicht genannt.
- Mindesthaltbarkeitsdatum: 14.10.2026.
- Charge: Keine gesonderte Chargennummer genannt; Zuordnung über Produkt und MHD.
- Hersteller/Inverkehrbringer: Biokäserei Reimehof, Wallsdorf 1, 91241 Kirchensittenbach.
- Vertriebsgebiet: Baden-Württemberg, Bayern und Berlin; einzelne Verkaufsstellen werden nicht genannt.
- Warnungsgrund: Befund von enterohämorrhagischen Escherichia coli (EHEC).
- Erstveröffentlichung: 07.10.2026; letzte amtlich ausgewiesene Aktualisierung 07.10.2026.
Die amtliche Warnmeldung zu „Zickenblues“ enthält das Rückrufschreiben der Biokäserei.
Was Verbraucher jetzt tun sollten.
Essen Sie den Weichkäse mit dem genannten Mindesthaltbarkeitsdatum nicht. Geben Sie ihn an der jeweiligen Verkaufsstelle zurück. Der Hersteller erstattet den Kaufpreis auch ohne Kassenbon.
Die Biokäserei beantwortet Rückfragen unter 0157/70238990 und info@reimehof.de. Sie weist auf mögliche Übelkeit, Erbrechen und Durchfall sowie auf schwere Folgeerkrankungen hin. Im Rückrufschreiben nennt sie ältere Menschen, Schwangere und Menschen mit geschwächtem Immunsystem als besonders gefährdet.
EHEC können schwere Durchfälle und Nierenschäden auslösen.
Allgemeiner Hintergrund: EHEC sind Bakterien, die Shigatoxine bilden können. Neben Durchfall sind schwere Komplikationen wie das hämolytisch-urämische Syndrom (HUS) möglich. Dabei können unter anderem die Nieren geschädigt werden. Nach dem EHEC-Steckbrief des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit sind insbesondere Säuglinge, kleine Kinder, ältere und abwehrgeschwächte Menschen gefährdet.
Bei schweren Durchfällen oder blutigem Stuhl sollten Betroffene ärztliche Hilfe suchen. Kleine Kinder, ältere und abwehrgeschwächte Menschen sollten bei Beschwerden frühzeitig untersucht werden. Nennen Sie dabei einen möglichen Verzehr des zurückgerufenen Käses. Gründliches Händewaschen hilft, eine Weitergabe der Erreger zu vermeiden.
Hinweise zu neuen amtlichen Rückrufen bietet auch die App lebensmittelwarnung.de mit individuell einstellbaren Benachrichtigungen.
Redaktionell mit Unterstützung von KI aktualisiert: food-monitor, 08.10.2026
Quelle: lebensmittelwarnung.de
