So gelingt das Risotto: Cremig-weich mit leichtem Biss

Risotto
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Geeignete Reissorten

Für Risotto eignen sich stärkereiche Mittel- bis Rundkornsorten wie Arborio, Carnaroli oder Vialone Nano. Die Packungsangabe bleibt für Flüssigkeitsmenge und Garzeit maßgeblich. Der Reis wird üblicherweise nicht vorab gewaschen, weil oberflächliche Stärke zur cremigen Bindung beiträgt.

Risotto Schritt für Schritt zubereiten

Schalotte oder Zwiebel in wenig Öl oder Butter glasig dünsten, den Reis kurz mit erwärmen und anschließend portionsweise heiße Brühe zugeben. Das Anrösten gibt Aroma, „versiegelt“ die Körner aber nicht. Weißwein ist optional; wer Alkohol meidet, verwendet direkt Brühe. Rühren und Flüssigkeit so steuern, dass nichts ansetzt und der Reis am Ende cremig gebunden, aber im Kern noch angenehm bissfest ist. Butter und Hartkäse erst nach dem Garen unterarbeiten und abschmecken.

Risotto sicher abkühlen und aufwärmen

Reisreste rasch in flachen Behältern abkühlen, abgedeckt im Kühlschrank lagern und vollständig durcherhitzt verbrauchen. Langes Warmstehen begünstigt die Vermehrung von Bacillus cereus; bereits gebildete hitzestabile Toxine werden durch bloßes Aufwärmen nicht zuverlässig beseitigt.

Redaktioneller Hinweis: Die verwertbaren Angaben dieses älteren Beitrags wurden im August 2026 in eine umfassendere und fachlich aktualisierte Risotto-Grundlage übernommen.

Quellen: BZfE: Getreide-ABC Reis; BfR: Bacillus cereus