Mate-Tee richtig zubereiten: belebendes Kultgetränk aus Südamerika

Mate-Tee in einer traditionellen Kalebasse mit Bombilla
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Mate ist ein Aufgussgetränk aus den Blättern des immergrünen Mate-Strauchs (Ilex paraguariensis). Es enthält Koffein und wirkt daher anregend.

Anbau und Verarbeitung

Die Pflanze stammt aus Südamerika und wird unter anderem in Brasilien, Argentinien und Paraguay angebaut. Für grünen Mate werden Blätter und Stiele nach der Ernte kurz stark erhitzt und anschließend getrocknet. Beim Trocknen über Holzfeuer kann eine rauchige Note entstehen. Häufig reift das Pflanzenmaterial mehrere Monate, bevor es zerkleinert wird.

Für gerösteten Mate werden Blätter, Stiele und Triebe erneut erhitzt. Dadurch entwickeln sich erdige und würzige Aromen.

Traditionelles Trinken aus der Kalebasse

In vielen südamerikanischen Regionen wird Mate gemeinschaftlich aus einer Kalebasse getrunken. Das Gefäß enthält die Blätter; getrunken wird durch eine Bombilla, ein Siebröhrchen, das Pflanzenstücke zurückhält. Der Aufguss kann mehrfach mit Wasser aufgefüllt werden.

Mate-Tee zubereiten

Für eine Tasse genügt in der Regel ein leicht gehäufter Teelöffel. Je nach gewünschter Intensität zieht der Aufguss etwa drei bis fünf Minuten. Zu heißes oder zu langes Aufgießen kann den Geschmack stärker herb werden lassen; maßgeblich sind die Hinweise auf der Packung. Weitere Aufgüsse schmecken oft milder. Nach Geschmack lässt sich Mate mit Zitrone, Milch oder etwas Honig ergänzen.

Koffein beachten

Der Koffeingehalt hängt von Sorte, Menge, Ziehzeit und Zahl der Aufgüsse ab. Wer empfindlich auf Koffein reagiert, sollte die individuelle Verträglichkeit beachten. Schwangere, Stillende sowie Kinder und Jugendliche sollten die für sie geltenden Empfehlungen zur Koffeinaufnahme berücksichtigen.

Quelle: Heike Kreutz, Bundeszentrum für Ernährung (BZfE); redaktionell aktualisiert.

Redaktionell mit Unterstützung von KI aktualisiert: food-monitor, 6. September 2026