Dill: Aroma, Verwendung und Aufbewahrung

Dill hat ein frisches, leicht anisartiges Aroma. Blätter, Blüten und reife Früchte werden unterschiedlich verwendet und sollten passend zum Gericht dosiert werden.

Frische grüne Dillspitzen auf einem Schneidebrett
Bild von Yuliya Harbachova auf Pixabay

Geschmack und Verwendung

Dill passt zu Gurken, Kartoffeln, Fisch, Joghurtsoßen, Suppen und Salaten. Die feinen Blätter und Spitzen werden gehackt oder gezupft. Dünne Stiele lassen sich ebenfalls fein schneiden; kräftigere Stiele können beim Garen Aroma abgeben und vor dem Servieren entfernt werden.

Langes Erhitzen schwächt das Aroma. Frischen Dill deshalb möglichst erst gegen Ende der Garzeit oder unmittelbar vor dem Servieren zugeben. Für kalte Speisen das Kraut nach dem Waschen gut trocknen, damit Dressings und Dips nicht verwässern.

Blätter, Blüten und Dillfrüchte

Dill (Anethum graveolens) gehört zu den Doldenblütlern. Die zarten Blätter werden häufig als Dillspitzen verkauft. Gelbe Blütendolden können beim Einlegen mitverwendet werden. Die getrockneten Früchte, im Handel oft Dillsamen genannt, schmecken kräftiger und werden beispielsweise für Gewürzmischungen und Einlegeprodukte genutzt. Blätter und Früchte sind wegen ihres unterschiedlichen Aromas nicht im gleichen Verhältnis austauschbar.

Dill und Gurken

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Einkauf und Vorbereitung

Frischer Dill sollte grün, aromatisch und frei von gelben, schleimigen oder schimmeligen Stellen sein. Das Kraut verlesen, unter sauberem fließendem Wasser abspülen und vorsichtig trocken schütteln oder tupfen. Erst kurz vor der Verwendung schneiden.

Tiefgekühlter Dill kann direkt in warme Speisen gegeben werden. Getrockneter Dill schmeckt anders und meist weniger frisch; die benötigte Menge richtet sich nach Produkt und Gericht.

Aufbewahrung

Bundware im Kühlschrank locker in ein leicht feuchtes Tuch einschlagen oder mit den Stielenden in wenig Wasser stellen und abdecken. Das Wasser regelmäßig wechseln. Dill welkt schnell; eine starre Haltbarkeitsfrist ist deshalb wenig zuverlässig. Bei Schleim, Schimmel oder deutlich abweichendem Geruch nicht mehr verwenden. Überschüsse gewaschen, gut getrocknet und portionsweise einfrieren.

Quelle: Heike Kreutz, Bundeszentrum für Ernährung / food-monitor

Redaktionell aktualisiert: food-monitor, 21. August 2026