Salatgurken sind wasserreich, vielseitig und in der heimischen Saison besonders frisch erhältlich.

Die Gurke gehört wie Zucchini, Kürbis und Melone zur Familie der Kürbisgewächse. Ihre Kulturgeschichte reicht mehrere Jahrtausende zurück; als Ursprungsregion gilt Südasien. In Deutschland werden Salatgurken überwiegend unter Glas oder Folie angebaut, weil die wärmeliebenden Pflanzen gleichmäßige Temperaturen und ausreichend Wasser benötigen.
Frische Salatgurken erkennen
Frische Ware ist fest, prall und frei von weichen, eingesunkenen oder schimmeligen Stellen. Die Schale sollte für die jeweilige Sorte gleichmäßig gefärbt sein. Kleine Krümmungen oder leichte Formabweichungen sagen dagegen wenig über Geschmack und Qualität aus.
Salatgurken bestehen größtenteils aus Wasser und liefern nur wenig Energie. Die dünne Schale ist essbar. Gründliches Waschen genügt bei unbeschädigter Ware; Schälen ist eine Frage des Geschmacks und der Verträglichkeit.
Salatgurken richtig lagern
Gurken reagieren empfindlich auf sehr niedrige Temperaturen. Ideal ist ein kühler Vorratsplatz um etwa 10 bis 13 °C. Fehlt ein solcher Ort, können sie für einige Tage im weniger kalten Gemüsefach des Kühlschranks liegen. Vor Druck schützen und angeschnittene Gurken abdecken, kühlen und zeitnah verbrauchen.
Reife Äpfel, Tomaten und andere stark ethylenbildende Lebensmittel können die Alterung beschleunigen. Gurken deshalb möglichst getrennt lagern. Vor dem Verzehr unter fließendem Wasser gründlich waschen und Stiel- sowie Blütenansatz entfernen.
Roh, gedünstet oder geschmort
Salatgurken passen roh in Salate, kalte Suppen, Dips und Getränke. Sie lassen sich aber auch kurz dünsten oder schmoren. Sehr große Kerne können bei Bedarf mit einem Löffel entfernt werden, sind grundsätzlich jedoch essbar.
Wer mehr über ein nah verwandtes Kürbisgewächs erfahren möchte, findet Hinweise zu Auswahl und sicherer Zubereitung im Beitrag Zucchini – das Chamäleon in der Küche.
Redaktionell und fachlich aktualisiert: food-monitor, 11. August 2026
Quelle: Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) / food-monitor
Rezept: Kalte Gurken-Avocado-Suppe mit Joghurt und Dill

Zutaten für 4 Portionen
- 2 Salatgurken (zusammen etwa 800 g)
- 1 reife Avocado
- 300 g Naturjoghurt
- 200 ml kaltes Wasser
- 1 Bio-Limette
- 1 kleine Knoblauchzehe
- 1/2 Bund Dill
- 2 EL Olivenöl
- Salz und schwarzer Pfeffer
Zubereitung
- Gurken gründlich waschen und trocken tupfen. Etwa 100 g Gurke für die Garnitur klein würfeln, den Rest grob schneiden.
- Avocado halbieren, Kern entfernen und Fruchtfleisch aus der Schale lösen. Knoblauch schälen. Limette heiß waschen, Schale fein abreiben und Saft auspressen.
- Grobe Gurkenstücke, Avocado, Joghurt, Wasser, Knoblauch, Limettenabrieb, 3 EL Limettensaft und 1 EL Olivenöl in einen hohen Mixbecher geben.
- Dill waschen und trocken schütteln. Einige Spitzen beiseitelegen, den Rest hacken und zugeben. Alles 1 bis 2 Minuten fein pürieren.
- Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zugedeckt 30 Minuten im Kühlschrank durchkühlen lassen.
- Nochmals umrühren, auf vier Schalen verteilen und mit Gurkenwürfeln, Dill und übrigem Olivenöl garnieren. Nicht längere Zeit ungekühlt stehen lassen.
Serviervorschlag: Gut gekühlt als sommerliche Vorspeise servieren.
Allergenhinweis: Naturjoghurt enthält Milch.
Rezept: food-monitor / KI
