Deutscher Bauernverband kritisiert geleakten EEG-Arbeitsentwurf

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Einordnung vom 14. September 2026: Die folgende Stellungnahme bezieht sich auf den damals geleakten Arbeitsentwurf. Dem Bundestag liegt inzwischen ein Regierungsentwurf zur EEG-Novelle 2027 (Drucksache 21/7867) vor. Die Parlamentsnachricht vom 10. September 2026 erläutert die geplanten Änderungen. Der beschriebene Entwurfsstand ist nicht mit bereits geltendem Recht gleichzusetzen.

„Jede nicht gebaute Dachanlage erhöht den Druck auf unsere wertvollen landwirtschaftlichen Flächen“, kritisiert Stefanie Sabet, Generalsekretärin des Deutschen Bauernverbandes angesichts des geleakten Arbeitsentwurfs des Erneuerbare-Energien-Gesetz 2027 (EEG 2027). „Wir haben Verständnis für die Notwendigkeit einer Anpassung der Förderlogik, aber es wäre eine absolute Fehlentwicklung, wenn das EEG eine breite Partizipation der Bevölkerung, insbesondere der im ländlichen Raum, verhindert und die Teilhabe an der Energiewende erschwert.

Auch im Bereich Biogas geht uns der Entwurf nicht weit genug und steht hinter den Ankündigungen im Koalitionsvertrag zurück. Es ist zwingend zu verhindern, dass die für die Versorgungssicherheit bedeutenden Biogasanlagen mangels Anschlussförderung vom Netz gehen.“

Der DBV sieht aber auch richtige Signale in dem Entwurf, so etwa bei den Vorschlägen zur Sektorenkopplung und Reduzierung der Hemmnisse für Nulleinspeiseanlagen und Speicher. Daher muss der Gesetzgeber jetzt noch einmal deutlich nachbessern, um landwirtschaftliche Produktion und die Erzeugung erneuerbarer Energien nachhaltig zu sichern.

Quelle: bauernverband.de