VDF fordert eine praxisgerechte Überarbeitung
Stand: 9. Dezember 2025
Der Verband der Fleischwirtschaft e.V. (VDF) begrüßt den grundsätzlichen Beschluss der Regierungsfraktionen, das Tierhaltungskennzeichnungsgesetz erneut zu verschieben und die Zeit für eine praxisgerechte Überarbeitung zu nutzen. „Gut, dass zentrale Punkte des Verbändekonzepts dabei berücksichtigt werden sollen. Denn damit haben wir gezeigt, wie es gehen kann“, so Steffen Reiter, Hauptgeschäftsführer des VDF.
Als zentrale Punkte für eine bürokratiearme und praxisgerechte Überarbeitung hat die Verbändeallianz aus VDF, BVLH, DBV und DRV die Nutzung etablierter Systeme der Wirtschaft, die Einbindung des Außer-Haus-Verzehrs und von ausländischer Ware, das Downgrading sowie eine Vermeidung starrer Vorgaben für das konkrete Logo benannt.
Diese Punkte sind unabdingbar und müssen effizient umgesetzt werden können, um Nachteilen für die heimische Land- und Fleischwirtschaft vorzubeugen und langfristig die Versorgungssicherheit mit frischen Lebensmitteln zu gewährleisten. „Jetzt muss schnell gehandelt werden, um Zeit auch für die nötigen Umstellungen entlang der Wertschöpfungskette zu gewinnen“, ergänzt Reiter.
Die wirtschaftspolitischen Forderungen der Verbände wurden im Februar 2026 beim Fleischgipfel erneut aufgegriffen: Fleischwirtschaft: Verbände fordern Entlastung.
Aktualisiert am 16. August 2026
Quelle: Verband der Fleischwirtschaft (VDF) / food-monitor / KI
