Geringe Gesundheitskompetenz bei erwachsener Bevölkerung in Deutschland

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Neue RKI-Panel-Daten im Journal of Health Monitoring.

81 Prozent der Erwachsenen in Deutschland haben eine geringe Gesundheitskompetenz. Beim den Erwachsenen mit dem höchsten Bildungsstand ist die Gesundheitskompetenz am höchsten. Das sind zentrale Ergebnisse einer Auswertung von Panel-Daten, die RKI-Forschende im aktuellen Journal of Health Monitoring veröffentlicht haben.

Die Schätzung der allgemeinen Gesundheitskompetenz der Bevölkerung in Deutschland basiert auf Daten der Jahreserhebung 2024 des Panels „Gesundheit in Deutschland“ des Robert Koch-Instituts (RKI-Panel 2024). Für die Analysen wurden Daten von 26.817 Befragten verwendet.

Allgemeine Gesundheitskompetenz umfasst themen- und kontextübergreifende Fähigkeiten, Motivation und Wissen im Umgang mit Gesundheitsinformationen. Geringe Gesundheitskompetenz ist mit höheren Versorgungsbedarfen und ungünstigen Gesundheitsverhalten assoziiert.

Die Schlussfolgerung der Forschenden in ihrem Beitrag: „Die Ergebnisse weisen auf erheblichen Handlungsbedarf zur Förderung von Gesundheitskompetenz hin. Diese sollte nicht primär an individuellen Fähigkeiten ansetzen, sondern Angebote und Strukturen sollten so gestaltet werden, dass gesundheitskompetentes Handeln ermöglicht wird“.

rki.de