Porree zubereiten: waschen, schneiden und richtig lagern

Porree und Lauch sind zwei Namen für dasselbe Gemüse. Die weißen und hellgrünen Teile schmecken mild und werden schnell gar; die dunkleren Blätter sind kräftiger und sollten feiner geschnitten oder etwas länger gegart werden. Porree passt in Suppen, Eintöpfe, Gemüsepfannen, Quiches und Aufläufe. Fein geschnitten kann er auch roh in Salaten verwendet werden.
Porree gründlich waschen
Zwischen den dicht übereinanderliegenden Blättern sammelt sich häufig Erde. Deshalb zunächst Wurzelansatz, welke Spitzen und grobe Außenblätter entfernen. Anschließend die Stange längs halbieren, die Blattschichten auffächern und unter fließendem Wasser gründlich abspülen. Erst danach in Ringe oder Streifen schneiden.
Einkauf, Saison und Lagerung
Frischer Porree hat feste, weiße Schäfte und knackige grüne Blattspitzen. Im Gemüsefach des Kühlschranks hält er sich nach Angaben des Bundeszentrums für Ernährung bis zu einer Woche. Weil sein kräftiger Geruch auf andere Lebensmittel übergehen kann, wird er am besten verpackt gelagert.
Aus deutschem Anbau ist Porree besonders reichlich von Juli bis Februar erhältlich. Geputzt, gewaschen und klein geschnitten lässt er sich einfrieren und später unaufgetaut in Suppen oder Pfannengerichten verarbeiten. Zusammen mit Möhre, Sellerie und Petersilie ist er ein klassischer Bestandteil von Suppengrün. Eine praktische Resteverwertung beschreibt der Beitrag „Gemüsepaste selbst gemacht“.
Redaktionell und fachlich aktualisiert: food-monitor, 10. August 2026
Quelle: Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer / food-monitor
Rezept: Porree-Kartoffel-Quiche mit Bergkäse

Zutaten für 4 Portionen
- 250 g Weizenmehl Type 550
- 125 g kalte Butter
- 4 Eier (Größe M)
- 2 EL kaltes Wasser
- Salz
- 500 g festkochende Kartoffeln
- 500 g Porree
- 1 EL Rapsöl
- 200 ml Kochsahne
- 100 ml Milch
- 120 g geriebener Bergkäse
- 1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
- schwarzer Pfeffer
Zubereitung
- Mehl, Butter in Würfeln, 1 Ei, kaltes Wasser und 1/2 TL Salz rasch zu einem glatten Teig verkneten. Flach drücken und abgedeckt 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
- Die Kartoffeln schälen, in dünne Scheiben schneiden und in leicht gesalzenem Wasser 8 Minuten vorgaren. Abgießen und ausdampfen lassen.
- Den Porree längs einschneiden, besonders gründlich waschen und in feine Ringe schneiden. Das Rapsöl in einer Pfanne erhitzen und den Porree darin 7 bis 8 Minuten bei mittlerer Hitze dünsten. Leicht salzen und pfeffern.
- Den Backofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Teig ausrollen, eine mit Backpapier ausgelegte Tarteform mit etwa 26 cm Durchmesser damit auskleiden und einen Rand hochziehen. Den Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen und 10 Minuten vorbacken.
- Die übrigen 3 Eier mit Kochsahne, Milch, Bergkäse und Muskat verquirlen. Mit Pfeffer und wenig Salz würzen.
- Kartoffeln und Porree auf dem vorgebackenen Boden verteilen. Den Eierguss darübergeben und die Quiche auf der mittleren Schiene 35 bis 40 Minuten backen, bis die Füllung gestockt und goldbraun ist.
- Die Quiche vor dem Anschneiden 10 Minuten ruhen lassen.
Serviervorschlag: Die Quiche warm oder bei Zimmertemperatur in vier große Stücke schneiden und servieren.
Allergenhinweis: Die Quiche enthält glutenhaltiges Getreide, Milch und Ei.
Rezept: food-monitor / KI
