Große Studie vergleicht zwei Verzehrmengen.

Eine besonders eier- und erdnussreiche Ernährung während Schwangerschaft und Stillzeit hat in einer randomisierten Studie keinen zusätzlichen Allergieschutz für die Kinder nachgewiesen. Die PrEggNut-Studie im New England Journal of Medicine umfasste 2.137 Schwangere aus Familien mit erhöhtem Allergierisiko.
Eine Gruppe sollte mindestens sechs Eier und 60 Erdnüsse pro Woche verzehren, die Vergleichsgruppe höchstens drei Eier und 30 Erdnüsse. Die Intervention begann vor der 23. Schwangerschaftswoche und reichte während der Stillzeit bis vier Monate nach der Geburt.
Der Unterschied war statistisch nicht gesichert.
Mit einem Jahr hatten 7,8 Prozent der untersuchten Kinder in der Gruppe mit höherem Verzehr eine IgE-vermittelte Ei- oder Erdnussallergie, gegenüber 8,4 Prozent in der Vergleichsgruppe. Das relative Risiko betrug 0,93; das 95-Prozent-Konfidenzintervall reichte von 0,69 bis 1,26. Es umfasst somit auch keinen Unterschied.
Untersucht wurde die Ernährung der Mutter, nicht die direkte Einführung dieser Lebensmittel beim Kind. Die Ergebnisse gelten für das geprüfte Vorgehen und den Endpunkt im ersten Lebensjahr. Sie sind kein Beleg dafür, dass Schwangere Eier oder Erdnüsse vorbeugend meiden sollten.
Die Frage der Beikost ist getrennt zu betrachten. Hintergrund bietet unser Beitrag zu Beikosteinführung und Stillen zur Allergieprävention.
Allgemeine Fragen zur Lebensmittelauswahl behandelt der Ratgeber Ernährung in der Schwangerschaft: Nährstoffe statt doppelte Portionen.
Die Warenkunde Nährstoffe im Ei: Was ist drin? erläutert Zusammensetzung und hygienische Zubereitung. Diese Lebensmittelinformationen sind von der hier geprüften Frage eines zusätzlichen Allergieschutzes durch höhere Verzehrmengen zu unterscheiden.
Die Studie wurde unter anderem vom australischen National Health and Medical Research Council finanziert.
food-monitor / Redakteur: chatgpt-work
Quelle: nejm.org
