Sportkleidung für wechselhaftes Wetter: So wählst du die richtigen Materialien

Veröffentlichung honorarfrei bei Link zu: food-monitor.de

Anzeige – Dieser Text ist Teil einer bezahlten Kooperation mit SPORT 24. Der Sporthändler bietet online ein umfangreiches Sortiment für Sport, Fitness und Freizeit.

Foto: Pexels

Moderne Sportkleidung kann mehr als nur gut aussehen. Material, Passform und Schichten sollten so gewählt sein, dass sie Bewegungsfreiheit bieten und je nach Wetter Schweiß, Wind oder Kälte berücksichtigen. Besonders bei wechselhaftem Wetter kommt es darauf an, ob die Kleidung Schweiß nach außen transportiert, vor Wind schützt oder Wärme speichert.

Früher bestand Sportkleidung häufig aus Baumwolle. Heute werden vor allem synthetische Fasern und Merinowolle eingesetzt, Bei vielen Jacken kommen außerdem Membranen zum Einsatz. Diese dünnen Schichten können – je nach Konstruktion – Wasser abhalten und gleichzeitig Wasserdampf nach außen durchlassen. Jedes Material hat eigene Stärken. Welche Kleidung am besten passt, hängt deshalb von der Sportart, der Trainingsintensität und den Wetterbedingungen ab.

Wenn du deine Sportkleidung gezielt an Aktivität und Wetter anpassen möchtest, kannst du das Sortiment auf sport24.de ansehen. Dort findest du Kleidung und Zubehör für unterschiedliche Sportarten und Jahreszeiten.

Das Zwiebelprinzip: mehrere Schichten für mehr Flexibilität

Das Zwiebelprinzip ist eine einfache Möglichkeit, die Kleidung an wechselnde Bedingungen anzupassen. Es besteht meist aus einer Basisschicht, einer wärmenden mittleren Schicht und einer äußeren Schutzschicht.

Die Basisschicht

Die erste Schicht liegt direkt auf der Haut. Ihre wichtigste Aufgabe ist es, Schweiß und Feuchtigkeit vom Körper wegzuleiten. Polyester und Polyamid nehmen vergleichsweise wenig Feuchtigkeit auf und trocknen meist schnell. Auch feine Merinowolle eignet sich als Baselayer, besonders bei kühleren Temperaturen. Sie nimmt mehr Feuchtigkeit auf als Polyester, wärmt aber auch in leicht feuchtem Zustand und entwickelt langsamer unangenehme Gerüche.

Baumwolle kann bei ruhigen Aktivitäten und im Alltag angenehm sein. Bei intensivem Training nimmt sie jedoch viel Feuchtigkeit auf und trocknet langsam. Dadurch kann sich das Kleidungsstück schwer und kalt anfühlen, wenn der Körper nach der Belastung abkühlt.

Die Basisschicht sollte eng genug anliegen, dass der Stoff Kontakt zur Haut hat. Eine körpernahe Passform kann den Feuchtigkeitstransport unterstützen, darf aber weder einschneiden noch die Bewegungsfreiheit einschränken. Sie darf aber nicht einschneiden oder die Bewegungsfreiheit einschränken.

Die mittlere Schicht

Die mittlere Schicht speichert Wärme, indem sie Luft einschließt. Je nach Material und Konstruktion kann sie außerdem dazu beitragen, Feuchtigkeit nach außen weiterzuleiten. Fleece, leichte Funktionsstoffe oder dünne wattierte Materialien eignen sich häufig als Midlayer.

Wie dick diese Schicht sein sollte, hängt von der Temperatur und der Trainingsintensität ab. Beim intensiven Training reicht oft eine dünne Schicht, während du bei ruhiger Bewegung oder niedrigen Temperaturen mehr Wärme benötigst.

Der Vorteil des Zwiebelprinzips: Du kannst eine Schicht ausziehen, wenn dir warm wird, oder sie wieder anziehen, wenn die Temperatur sinkt.

Die äußere Schicht schützt vor Wind und Regen

Die äußere Schicht soll vor den Wetterbedingungen schützen. Je nach Modell kann sie Wind abhalten, leichtem Regen standhalten oder vollständig wasserdicht sein.

Softshell-Jacken sind häufig elastisch, windabweisend und atmungsaktiv. Je nach Ausführung können sie leichtem Regen standhalten, sind aber meist nicht für längeren oder starken Regen ausgelegt. Wasserabweisende Materialien lassen Regentropfen zunächst abperlen, bieten je nach Ausführung bei längerem oder stärkerem Regen jedoch keinen vollständigen Schutz. Wasserdichte Hardshell-Jacken sind für nasse Bedingungen ausgelegt und können mit verschweißten oder abgeklebten Nähten zusätzlichen Schutz bieten.

Viele Außenmaterialien werden als atmungsaktiv bezeichnet. Das bedeutet, dass Wasserdampf aus dem Inneren nach außen gelangen kann. Wie gut das funktioniert, hängt jedoch auch von der Außentemperatur, der Luftfeuchtigkeit, der Intensität des Trainings und den übrigen Kleidungsschichten ab. Eine wasserdichte Jacke hält deshalb zwar den Regen ab, kann sich bei intensiver Belastung aber feucht und warm anfühlen, weil der Schweiß schneller entsteht, als er nach außen gelangt.

Materialien nach Sportart auswählen

Für intensives Training und Indoor-Sport sind leichte, schnell trocknende Materialien oft eine gute Wahl. Sie können Schweiß vom Körper wegtransportieren und fühlen sich bei Bewegung weniger schwer an.

Beim Laufen oder Radfahren im Freien sind zusätzlich Windschutz und Sichtbarkeit wichtig. Eine leichte Jacke, atmungsaktive Kleidung und reflektierende Details können den Komfort erhöhen und dafür sorgen, dass du in der Dämmerung und bei schlechtem Wetter besser gesehen wirst.

Für Wanderungen und längere Aktivitäten im Freien kann sich das Zwiebelprinzip besonders lohnen. Mehrere leichte Schichten lassen sich einfacher anpassen als ein einzelnes, sehr dickes Kleidungsstück.

Details, die den Komfort verbessern

Nicht nur das Material, sondern auch die Verarbeitung beeinflusst den Tragekomfort. Flache Nähte, sogenannte Flatlock-Nähte, können Druckstellen und Reibung bei wiederholten Bewegungen verringern. Das ist vor allem beim Laufen, Radfahren und bei anderen Sportarten mit vielen gleichmäßigen Bewegungen praktisch.

Mesh-Einsätze unter den Armen oder am Rücken können die Belüftung verbessern. Reißverschlüsse an den Seiten oder am Hals ermöglichen es, die Luftzufuhr während des Trainings anzupassen. Reflektierende Elemente machen dich bei Dunkelheit und in der Dämmerung besser sichtbar – besonders im Straßenverkehr und an schlecht beleuchteten Wegen.

Auch die Passform sollte zur Aktivität passen. Beim Laufen und Radfahren kann eng anliegende Kleidung praktisch sein, während du bei Krafttraining, Yoga oder Wandern meist mehr Bewegungsfreiheit brauchst.

Die richtige Kombination für dein Training

Eine gute Sportgarderobe muss nicht aus möglichst vielen Spezialprodukten bestehen. Entscheidend ist, dass die Kleidung zu deinem Training, deinem Komfortempfinden und dem Wetter passt.

Für warme Tage sind leichte und atmungsaktive Materialien sinnvoll. Bei kühleren Temperaturen kannst du mit einer feuchtigkeitsableitenden Basisschicht und einem wärmenden Midlayer arbeiten. Bei Wind oder Regen kommt eine schützende Außenschicht hinzu.

Wenn du Materialien, Passform und Schichten passend kombinierst, kannst du deine Kleidung flexibel an die Bedingungen anpassen. So wird das Training bei unterschiedlichen Temperaturen angenehmer – ob im Fitnessstudio, auf der Laufstrecke oder draußen in der Natur.

sport24.de