Was ist der Unterschied zwischen Hack, Mett und Tatar?

Fleischsorte und Zubereitung machen den Unterschied. Mett und Tatar werden üblicherweise roh gegessen und sollten möglichst rasch verzehrt werden.

Mettbrötchen mit rohen Zwiebelringen auf einem Holzbrett.
Foto: christinkls / 123RF.com

Hackfleisch zählt zu den beliebtesten Fleischprodukten in Deutschland und lässt sich vielseitig verwenden. Als Hackfleisch bezeichnet man zerkleinertes Fleisch, etwa vom Rind, Schwein, Lamm, Kalb, Wild oder Geflügel. Aus Hackfleisch bereitet man auch das sogenannte Mett zu.

„Dafür würzt man Schweinehackfleisch üblicherweise mit Salz, Pfeffer und Zwiebeln und isst es roh“, sagt Sabine Hülsmann, Ernährungsexpertin bei der Verbraucherzentrale Bayern. Auch Tatar isst man roh. Im Gegensatz zu Mett wird Tatar aus fein zerkleinertem, magerem Rindfleisch hergestellt. Man kauft es in der Regel ungewürzt und verfeinert es beispielsweise mit Eigelb, Kapern und Gewürzen. Für Tatar verwenden Metzgereien häufig besonders magere und hochwertige Fleischstücke wie Filet oder Hüfte. Deshalb ist es meist teurer als herkömmliches Rinderhackfleisch.

Achtung: rascher Verderb!

Hackfleisch ist aufgrund seiner großen Oberfläche besonders empfindlich gegenüber Bakterien. Frisches Hack sollte man deshalb möglichst noch am Einkaufstag verarbeiten und verzehren. Das gilt besonders für rohes Mett und Tatar. Wer das Fleisch nicht sofort zubereiten kann, sollte es bei höchstens zwei Grad Celsius kurzzeitig im Kühlschrank aufbewahren oder einfrieren. Tiefgefroren hält sich Hackfleisch bis zu drei Monaten. Vor dem Verzehr sollte es vollständig aufgetaut und gut durchgegart werden.

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Rezept: Rinderhack-Gemüse-Pfanne mit Reis

Durchgegarte Rinderhack-Gemüse-Pfanne mit Paprika, Zucchini und Tomaten, serviert mit Langkornreis
Foto: food-monitor / KI

Zutaten für 4 Portionen

  • 250 g Langkornreis
  • 500 ml Wasser
  • 1 TL Salz
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 rote Paprikaschote
  • 1 mittelgroße Zucchini
  • 2 EL Rapsöl
  • 500 g Rinderhackfleisch
  • 2 EL Tomatenmark
  • 400 g gehackte Tomaten aus der Dose
  • 1 TL edelsüßes Paprikapulver
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 1/2 TL schwarzer Pfeffer

Zubereitung

  1. Den Reis in einem Sieb kalt abspülen. Mit 500 ml Wasser und 1/2 TL Salz in einen Topf geben, aufkochen und zugedeckt bei niedriger Hitze nach Packungsangabe etwa 15 bis 20 Minuten garen. Anschließend vom Herd nehmen und 5 Minuten ruhen lassen.
  2. Währenddessen Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Paprikaschote waschen, entkernen und in etwa 2 cm große Stücke schneiden. Zucchini waschen, längs halbieren und in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden.
  3. Das Rapsöl in einer großen Pfanne erhitzen. Das Rinderhackfleisch darin bei mittlerer bis hoher Hitze 6 bis 8 Minuten krümelig braten, bis es vollständig gebräunt und durchgegart ist.
  4. Zwiebel und Knoblauch zum Hackfleisch geben und 2 Minuten mitbraten. Tomatenmark einrühren und 1 Minute anrösten.
  5. Paprika und Zucchini hinzufügen und 5 Minuten unter gelegentlichem Rühren braten.
  6. Gehackte Tomaten, Paprikapulver, Oregano, schwarzen Pfeffer und das übrige 1/2 TL Salz einrühren. Die Hackfleisch-Gemüse-Pfanne offen bei mittlerer Hitze 8 bis 10 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse gar, aber noch leicht bissfest ist.
  7. Den Reis mit einer Gabel auflockern und zusammen mit der heißen Hackfleisch-Gemüse-Pfanne servieren.

Serviervorschlag: Die Hackfleisch-Gemüse-Pfanne direkt nach dem Garen auf Reis anrichten und heiß servieren.

Rezept: food-monitor / KI