Ist Meersalz gesünder als Steinsalz?

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Meersalz ist nicht grundsätzlich gesünder als Steinsalz: Beide bestehen überwiegend aus Natriumchlorid.

Meersalz und Steinsalz in Schalen

Steinsalz entstand aus Ablagerungen früherer Meere und wird heute unterirdisch abgebaut. Meersalz wird aus Meerwasser gewonnen, das in Salzgärten oder technischen Anlagen verdunstet. Herkunft und Verarbeitung unterscheiden sich, der Hauptbestandteil ist jedoch bei beiden Salzarten Natriumchlorid.

Spurenelemente bringen keinen nennenswerten Vorteil

Meersalz kann geringe Mengen weiterer Mineralstoffe wie Magnesium oder Kalzium enthalten. Die Mengen sind bei üblicher Salzdosierung so klein, dass sich daraus kein ernährungsphysiologisch relevanter Vorteil ergibt. Das bestätigt auch die Verbraucherzentrale Bayern.

Farbe, Kristallgröße und Restfeuchte können Geschmack und Mundgefühl beeinflussen. Solche sensorischen Unterschiede machen ein Salz jedoch nicht automatisch gesünder.

Jod kommt nicht automatisch aus dem Meer

Natürliches Meersalz enthält in der Regel nur wenig Jod. Entscheidend ist die Kennzeichnung auf der Verpackung: Nur wenn Jod zugesetzt wurde, handelt es sich um jodiertes Speisesalz. Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt, bei der Verwendung von Salz Jodsalz zu wählen. Das gilt unabhängig davon, ob das Salz ursprünglich aus Meerwasser oder einem Salzlager stammt.

Auch bei Jodsalz gilt: sparsam verwenden

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung nennt einen Orientierungswert von bis zu 6 g Speisesalz pro Tag für Erwachsene. Darin ist auch das Salz aus Brot, Käse, Wurst, Fertiggerichten und anderen verarbeiteten Lebensmitteln enthalten. Die DGE erläutert den Orientierungswert und weist darauf hin, dass viele Menschen deutlich darüber liegen.

Spezialsalze sind vor allem eine Frage von Geschmack, Textur und Optik. Ein Beispiel bietet „Was ist Hawaii-Salz?“. Wie sich Speisen mit weniger Salz würzen lassen, zeigt „Kräuter statt Salz – Tipps für eine gesunde Küche“.

Weiterführend: Salz bei Hitze: mehr, aber trotzdem weniger.

Aktualisiert am 15. August 2026
Quelle: Verbraucherzentrale Bayern, www.verbraucherzentrale.bayern / food-monitor / KI



Rezept: Ofenkartoffeln mit Zitronen-Kräutersalz und Kräuterquark

Goldbraune Ofenkartoffeln mit Zitronen-Kräutersalz und Kräuterquark
Foto: food-monitor / KI

Zutaten für 4 Portionen

  • 1 kg kleine festkochende Kartoffeln
  • 2 EL Rapsöl
  • 1/2 TL jodiertes Speisesalz (etwa 3 g)
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 1 TL edelsüßes Paprikapulver
  • 2 EL fein gehackte Petersilie
  • 250 g Speisequark
  • 100 g Naturjoghurt
  • 1/2 Bund Schnittlauch
  • schwarzer Pfeffer

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze oder 200 °C Umluft vorheizen. Kartoffeln gründlich waschen, halbieren und mit der Schnittfläche nach oben auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
  2. Salz, fein abgeriebene Zitronenschale, Thymian, Paprikapulver und 1 EL Petersilie mischen.
  3. Die Kartoffeln mit Rapsöl und zwei Dritteln der Gewürzmischung vermengen. Auf der mittleren Schiene 30 bis 35 Minuten backen, bis sie innen weich und außen goldbraun sind.
  4. Für den Dip Quark und Joghurt glatt rühren. Schnittlauch fein schneiden und mit der restlichen Petersilie, 1 EL Zitronensaft und der übrigen Gewürzmischung einrühren. Mit schwarzem Pfeffer abschmecken.
  5. Die heißen Ofenkartoffeln mit dem gekühlten Kräuterquark servieren.

Serviervorschlag: Dazu passt ein ungewürzter Blattsalat mit etwas Zitronensaft.

Hinweis zu Allergenen und Lebensmittelsicherheit: Der Kräuterquark enthält Milch. Kartoffeln, Zitrone und Kräuter gründlich waschen. Quark und Joghurt bis zum Servieren kühlen und Reste zeitnah in den Kühlschrank stellen.

Rezept: food-monitor / KI