DBV fordert Unterstützung nach Ende des Tierhaltungsprogramms
Anlässlich des Fleischgipfels bei Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer forderte die Generalsekretärin des Deutschen Bauernverbands (DBV), Stefanie Sabet, bessere Rahmenbedingungen für die Schweinehaltung in Deutschland.
„Wir brauchen ein ganzes Paket an Maßnahmen. Vor allem unsere Sauenhalter benötigen nach dem abrupten Ende des Bundesprogramms zum Umbau der Tierhaltung eine alternative, adäquate Unterstützung, um die anstehenden enormen Kosten, verursacht durch die gesetzlichen Veränderungen, stemmen zu können. Andernfalls droht ein katastrophaler Strukturbruch“, erklärte Sabet.
Genehmigungsrecht und Tierseuchenmanagement
Nach Angaben des DBV müsse auch das Genehmigungsrecht dringend angepasst werden. Zudem forderte der Verband eine bessere Koordinierung des Bundes beim Tierseuchenmanagement.
Exportmärkte und Risikoausgleichsrücklage
Mit der Agrarexportstrategie des Bundes müssten nach Auffassung des Bauernverbands wichtige, seit Jahren tierseuchenbedingt geschlossene Märkte wieder geöffnet werden. Außerdem verlangte der DBV eine steuerfreie Risikoausgleichsrücklage, damit landwirtschaftliche Betriebe stärkere Marktschwankungen besser bewältigen können.
Am Folgetag forderten VDF und BVWS beim Fleischgipfel ebenfalls verlässliche Förderung, ein praxistaugliches Genehmigungsrecht und Unterstützung im Außenhandel.
Aktualisiert am 17. August 2026
Quelle: Deutscher Bauernverband (DBV) / food-monitor / KI
