Gurken: Sorten, Einkauf und sichere Verwendung

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Gurkensorten: von Schlangengurke bis Cornichon

Kleine Einlegegurken
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Die Gurke (Cucumis sativus) gehört zu den Kürbisgewächsen. Je nach Sorte wird sie roh gegessen, geschmort oder eingelegt.

  • Salat- oder Schlangengurken sind lang, schlank und meist glatt. Sie passen roh in Salate und kalte Suppen.
  • Snack- und Minigurken sind kurze, kleine Salatgurken mit knackigem Fruchtfleisch.
  • Land- und Schmorgurken haben häufig eine festere Schale und eignen sich roh oder gegart.
  • Einlegegurken werden jung und klein geerntet. Besonders kleine Exemplare heißen Cornichons.
  • Schälgurken reifen größer aus und werden geschält, entkernt und etwa zu Senf- oder Schmorgurken verarbeitet.
  • Zitronen-, weiße und Sikkim-Gurken zeigen, wie unterschiedlich Form und Farbe ausfallen können.

Einkauf und Lagerung

Frische Gurken sind fest, prall und frei von weichen, wässrigen oder schimmeligen Stellen. Ideal lagern sie kühl, aber nicht unter etwa 10 bis 12 Grad Celsius. In Haushalten ohne geeignete Speisekammer ist das Gemüsefach für wenige Tage eine praktikable Lösung. Gurken getrennt von stark ethylenabgebenden Früchten wie Äpfeln aufbewahren.

Geöffnete Gläser mit eingelegten Gurken gehören in den Kühlschrank. Gurken werden mit sauberem Besteck entnommen und bleiben von Lake bedeckt. Für selbst eingekochte Ware sind geprüfte Rezepte mit ausreichend Säure, sauberem Arbeiten und korrekter Erhitzung nötig.

Bittere Gurken entsorgen

Vor jeder Zubereitung wird ein kleines Stück probiert. Ungewöhnlich bittere Gurken enthalten möglicherweise Cucurbitacine und werden vollständig entsorgt. Schälen, Wässern oder Garen macht sie nicht zuverlässig sicher. Mehr dazu erklärt „Die Gurke – das beliebte einheimische Fruchtgemüse“.

Gurken liefern vor allem Wasser sowie kleine Mengen verschiedener Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Ihr Nutzen ergibt sich als Teil einer abwechslungsreichen Ernährung, nicht aus einer einzelnen Nährstoffzahl.

Dill ist eine klassische Begleitung für Gurkensalat, Einlegegurken und die kalte Gurkensuppe. Einkauf, Verarbeitung und Aufbewahrung erklärt Dill: Aroma, Verwendung und Aufbewahrung.

Redaktionell und fachlich aktualisiert: food-monitor, 10. August 2026

Quelle: Verena Dorloff, Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) / food-monitor



Rezept: Kalte Gurkensuppe mit Dill

Cremige kalte Gurkensuppe mit Gurkenwürfeln, Dill und Roggenbrot
Foto: food-monitor / KI

Zutaten für 4 Portionen

  • 2 Salatgurken, zusammen etwa 800 g
  • 400 g Naturjoghurt
  • 200 ml Buttermilch
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 2 EL Zitronensaft
  • 3 EL fein gehackter Dill
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz und schwarzer Pfeffer
  • 4 kleine Scheiben Roggenbrot

Zubereitung

  1. Die Gurken gründlich waschen und jeweils ein kleines Stück probieren. Bitter schmeckende Gurken vollständig entsorgen. Von einer einwandfreien Gurke etwa 100 g fein würfeln und für die Garnitur beiseitestellen.
  2. Die übrigen Gurken grob schneiden und mit Joghurt, Buttermilch, Knoblauch, Zitronensaft und zwei Esslöffeln Dill fein pürieren.
  3. Die Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank durchziehen lassen.
  4. Vor dem Servieren nochmals umrühren, auf vier Schalen verteilen und mit Gurkenwürfeln, restlichem Dill und Olivenöl garnieren.

Serviervorschlag: Die kalte Gurkensuppe gut gekühlt mit dem Roggenbrot servieren.

Allergene: Enthält Milch und Gluten (Roggenbrot).

Rezept: food-monitor / KI