Die Gurke: Gemüse des Jahres 2019 und 2020

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Bittere Gurke nicht essen: Cucurbitacine sind hitzestabil

Gurke
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Salat- und Einlegegurken bestehen überwiegend aus Wasser und sind kalorienarm. Ihre Schale ist essbar; vor dem Verzehr sollte die Gurke gründlich unter fließendem Wasser gewaschen werden. Wer die Schale nicht mag oder schlecht verträgt, kann sie selbstverständlich entfernen.

Gemüse des Jahres 2019 und 2020

Der Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt kürte die Gurke zum Gemüse der Jahre 2019 und 2020. Damit machte er auf die Vielfalt samenfester Sorten aufmerksam. Die Gurke (Cucumis sativus) gehört wie Kürbis, Zucchini und Melone zu den Kürbisgewächsen. Neben langen grünen Salatgurken gibt es weiße, gelbe, gestreifte, runde und walzenförmige Sorten.

Was tun, wenn eine Gurke bitter schmeckt?

Handelsübliche Gurken enthalten normalerweise keine problematischen Bitterstoffe. Vor allem bei selbst angebauten Früchten können jedoch Cucurbitacine auftreten. Das Bundeszentrum für Ernährung empfiehlt deshalb, vor der Verarbeitung ein kleines frisches Stück roh zu probieren. Schmeckt die Gurke ungewöhnlich bitter, muss die gesamte Frucht entsorgt werden. Schälen, Wässern, Einlegen oder Erhitzen macht eine bitter schmeckende Gurke nicht sicher. Cucurbitacine sind hitzestabil. Auch ein bereits zubereitetes Gericht sollte bei auffälliger Bitterkeit nicht weitergegessen werden. Weitere Hinweise finden Sie im Beitrag „Gartenfreunde aufgepasst: Wann bittere Lebensmittel gefährlich werden können!“.

Weiterführend in der Auszeichnungsreihe: Blattkohl ist Gemüse der Jahre 2025 und 2026.

Redaktionell mit Unterstützung von KI aktualisiert: food-monitor, 6. September 2026
Quelle: Heike Kreutz, Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) / food-monitor


Rezept: Ungeschälter Gurkensalat mit Dill-Senf-Dressing

Ungeschälter Gurkensalat mit Dill, roter Zwiebel und Sonnenblumenkernen
Foto: food-monitor / KI

Zutaten für 4 Portionen

  • 2 frische Salatgurken (etwa 800 g)
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 1 Bund Dill
  • 30 g Sonnenblumenkerne
  • 150 g Naturjoghurt
  • 2 EL Apfelessig
  • 1 EL Rapsöl
  • 1 TL mittelscharfer Senf
  • 1 TL flüssiger Honig
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze 2 bis 3 Minuten rösten und abkühlen lassen.
  2. Die Gurken gründlich waschen und an beiden Enden eine kleine Kostprobe nehmen. Schmeckt eine Gurke deutlich bitter, nicht weiterverwenden. Unauffällige Gurken ungeschält in sehr dünne Scheiben hobeln.
  3. Gurkenscheiben mit 1/2 TL Salz mischen, 10 Minuten ziehen lassen und anschließend die ausgetretene Flüssigkeit abgießen.
  4. Die rote Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden. Dill waschen, trocken schütteln und fein hacken.
  5. Naturjoghurt, Apfelessig, Rapsöl, Senf und Honig verrühren. Dill untermischen und mit Pfeffer sowie bei Bedarf wenig Salz abschmecken.
  6. Gurken und Zwiebel mit dem Dressing mischen. Den Salat mit den gerösteten Sonnenblumenkernen bestreuen und sofort servieren.

Serviervorschlag: Der Gurkensalat passt als leichte Beilage zu Pellkartoffeln oder gegrilltem Gemüse. Allergenhinweis: Das Dressing enthält Milch und Senf. Rezept: food-monitor / KI