Gurken: Sorten, Lagerung und sichere Zubereitung

Gurken gehören botanisch zu den Fruchtgemüsen und zur Familie der Kürbisgewächse. Ihr hoher Wassergehalt macht sie frisch und knackig, aber nicht automatisch zu einem „Superfood“.
Salat-, Einlege- und Schmorgurken
Salatgurken haben eine glatte bis leicht gerippte Schale und werden meist roh verwendet. Kleinere Einlegegurken werden zu Gewürz- oder Salzgurken verarbeitet. Schmorgurken besitzen festeres Fruchtfleisch und eignen sich besonders zum Dünsten und Schmoren. Auch normale Salatgurken können warm zubereitet werden.
Vor dem Verzehr werden Gurken gründlich unter fließendem Trinkwasser gewaschen. Ob die Schale entfernt wird, hängt von Sorte, Rezept und persönlicher Vorliebe ab.
Nicht zu kalt und nicht zu lange lagern
Gurken reagieren empfindlich auf sehr niedrige Temperaturen. Ideal ist ein kühler Ort oberhalb typischer Kühlschranktemperaturen. In vielen Haushalten ist das Gemüsefach dennoch die praktikabelste Lösung für wenige Tage. Gurken getrennt von stark ethylenabgebenden Früchten wie Äpfeln lagern, da sie sonst schneller altern können.
Bittere Gurken vollständig entsorgen
Eine Gurke sollte nicht deutlich bitter schmecken. Bitterkeit kann auf Cucurbitacine hinweisen, die Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auslösen können. Vor der Zubereitung wird ein kleines Stück probiert. Schmeckt es ungewöhnlich bitter, wird die gesamte Frucht entsorgt. Schälen, Wässern oder Kochen macht sie nicht zuverlässig sicher.
Ausführliche Hintergründe enthält „Die Gurke: Gemüse des Jahres 2019 und 2020“.
Redaktionell mit Unterstützung von KI aktualisiert: food-monitor, 6. September 2026
Rezept: Schmorgurken-Kartoffel-Pfanne mit Dill

Zutaten für 4 Portionen
- 800 g kleine festkochende Kartoffeln
- 2 Salatgurken (etwa 800 g)
- 1 Zwiebel
- 1 EL Rapsöl
- 250 ml Gemüsebrühe
- 150 g Crème fraîche
- 1 EL mittelscharfer Senf
- 1 Bio-Zitrone
- 1/2 Bund Dill
- Salz und schwarzer Pfeffer
Zubereitung
- Die Kartoffeln gründlich waschen und in leicht gesalzenem Wasser je nach Größe 15 bis 18 Minuten knapp gar kochen. Abgießen, kurz ausdampfen lassen und größere Kartoffeln halbieren.
- Von jeder Gurke vor der Verarbeitung ein kleines Stück probieren. Schmeckt es deutlich bitter, die gesamte Frucht entsorgen. Andernfalls die Gurken schälen, längs halbieren und die Kerne mit einem Teelöffel herauskratzen. Das Fruchtfleisch in etwa 2 cm breite Halbmonde schneiden. Die Zwiebel schälen und fein würfeln.
- Rapsöl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Zwiebel 3 Minuten glasig dünsten. Gurkenstücke zufügen und bei mittlerer bis hoher Hitze 5 Minuten anbraten.
- Mit Gemüsebrühe ablöschen und die Gurken zugedeckt 8 Minuten schmoren. Die Kartoffeln zufügen und weitere 3 Minuten offen erhitzen.
- Crème fraîche und Senf einrühren. Die Zitrone heiß abwaschen, 1 TL Schale abreiben und 1 EL Saft auspressen. Beides unter die Soße rühren und mit Salz sowie Pfeffer abschmecken.
- Den Dill waschen, trocken schütteln und fein hacken. Kurz vor dem Servieren unter die Schmorgurken-Kartoffel-Pfanne heben.
Serviervorschlag: Die Pfanne als vegetarisches Hauptgericht oder als Beilage zu gebratenem Fisch servieren.
Allergene: Enthält Milch und Senf. Gemüsebrühe kann Sellerie enthalten; Kennzeichnung beachten.
Rezept: food-monitor / KI
Quelle: ima-agrar.de
