Was bedeuten die schwarzen Punkte beim Chinakohl?

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Bei Chinakohl fallen manchmal an den Blatträndern oder entlang der Blattadern kleine schwarze Punkte auf.

Chinakohl
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Dabei handelt es sich um einzelne Zellen, die abgestorben oder verholzt sind. Fachleute bezeichnen dies als Blattrandnekrose. „Die kleinen schwarzen Stellen sind gesundheitlich unproblematisch, sodass der Chinakohl ohne Bedenken verzehrt werden kann“, sagt Sabine Hülsmann, Lebensmittelexpertin der Verbraucherzentrale Bayern.

An den leicht gezackten Blatträndern entstehen sie genau dort, wo die Blattadern in kleinen Leitbündeln enden. Bei sehr guter Stickstoffversorgung, aber auch bei wenig Kalium kann das Phänomen stärker auftreten. Manchmal entwickeln sich die Pünktchen auch erst nach der Ernte. So können sie auch im Laufe der Kühllagerung oder im Haushalt bei zu warmer Lagerung erscheinen.

Dagegen wird ein großflächigeres Auftreten brauner Nassfäule durch Pilze oder Bakterien hervorgerufen. Hier sollte man die beschädigten Bereiche mit gut drei Zentimeter gesundem Rand wegschneiden und die Blätter gründlich waschen.

Quelle: Verbraucherzentrale Bayern



Rezept: Chinakohl-Nudelpfanne mit Möhren und Sesam

Chinakohl-Nudelpfanne mit Möhren, roter Paprika, Frühlingszwiebeln und Sesam
Foto: food-monitor / KI

Zutaten für 4 Portionen

  • 600 g Chinakohl
  • 250 g Eiernudeln oder asiatische Weizennudeln
  • 2 mittelgroße Möhren
  • 1 rote Paprikaschote
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 15 g frischer Ingwer
  • 2 EL Rapsöl
  • 4 EL Sojasoße
  • 100 ml Wasser
  • 2 EL Sesamsamen

Zubereitung

  1. Den Chinakohl sorgfältig prüfen. Kleine trockene schwarze Punkte sind unproblematisch. Braune, feuchte oder faulige Stellen mit mindestens 3 cm gesundem Rand entfernen; bei großflächigem Verderb den Kohl nicht verwenden. Die einwandfreien Blätter gründlich waschen, trocken schleudern und in etwa 2 cm breite Streifen schneiden.
  2. Die Nudeln nach Packungsangabe bissfest garen, abgießen und beiseitestellen.
  3. Möhren schälen und in feine Streifen schneiden. Paprika entkernen und ebenfalls in Streifen schneiden. Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken.
  4. Die Sesamsamen in einer großen Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze 2 bis 3 Minuten rösten, bis sie leicht duften. Herausnehmen und beiseitestellen.
  5. Das Rapsöl in der Pfanne erhitzen. Möhren und Paprika darin bei mittlerer bis hoher Hitze 4 Minuten braten. Knoblauch, Ingwer und die weißen Teile der Frühlingszwiebeln zugeben und 1 Minute mitbraten.
  6. Den Chinakohl zufügen und unter Wenden 4 bis 5 Minuten garen, sodass er zusammenfällt, aber noch etwas Biss behält. Sojasoße und 100 ml Wasser einrühren.
  7. Die Nudeln untermischen und alles 2 bis 3 Minuten erhitzen. Mit den grünen Frühlingszwiebelringen und dem gerösteten Sesam bestreuen.

Serviervorschlag: Die Chinakohl-Nudelpfanne unmittelbar nach dem Garen heiß servieren.

Rezept: food-monitor / KI