Cheese Tea: Eistee mit salziger Frischkäsehaube

Cheese Tea verbindet Eistee mit einer salzig-süßen Frischkäsehaube

Cheese Tea mit Frischkäsehaube

Cheese Tea ist eine Eistee-Variante, bei der herbe Teearomen auf eine cremige Haube aus Frischkäse, Milch und Sahne treffen. Einen Überblick zu Aufguss, Abkühlen und fruchtigen Varianten bietet der Beitrag Eistee für heiße Tage selber machen.

Herkunft und geeignete Teesorten

Der Getränkestil wird häufig mit Nachtmärkten in Taiwan in Verbindung gebracht. Frühe Varianten kombinierten Tee mit einer aufgeschlagenen Milch-Sahne-Haube und Käsepulver; später setzte sich in vielen Rezepten Frischkäse durch. Die genaue Rezeptur unterscheidet sich je nach Anbieter.

Als Basis eignen sich Schwarzer, Grüner, Weißer oder Oolong-Tee. Oolong ist nicht einfach „halbfermentiert“, sondern je nach Sorte unterschiedlich stark oxidiert. Jasmintee ist meist Grüntee, der mit Jasminblüten beduftet wurde. Aufgusstemperatur und Ziehzeit richten sich nach der verwendeten Teesorte und den Angaben auf der Packung.

Zubereitung

  1. Tee etwas kräftiger als zum direkten Trinken aufbrühen. Nach dem Ziehen Teeblätter oder Beutel entfernen und den Tee zügig abkühlen.
  2. Frischkäse mit wenig Milch und einer Prise Salz glattrühren. Kalte Schlagsahne aufschlagen und unterheben. Zucker oder Sirup kann nach Geschmack sparsam ergänzt werden.
  3. Den kalten Tee mit Eiswürfeln in Gläser füllen und erst unmittelbar vor dem Servieren mit der Frischkäsecreme bedecken.

Hygiene und Lagerung: Milchprodukte bleiben bis zur Verarbeitung gekühlt. Fertiger Cheese Tea wird frisch serviert und nicht längere Zeit bei Raumtemperatur stehen gelassen. Reste werden rasch gekühlt und möglichst am selben Tag verbraucht.

Allergene und Koffein: Die klassische Haube enthält Milch. Pflanzendrinks und pflanzliche Aufstriche können je nach Produkt Soja, Mandeln oder andere kennzeichnungspflichtige Allergene enthalten. Schwarzer, Grüner, Weißer und Oolong-Tee liefern Koffein; für Kinder kann ein ungesüßter Früchte- oder Kräutertee die passendere Basis sein.

Quelle

Ausgangsquelle: Heike Kreutz, BZfE. Ergänzend: BZfE: Coole Drinks für die Sommerzeit. Der Beitrag wurde redaktionell aktualisiert.