Mealprep für die Mittagspause

Mealprep für die Mittagspause: planen, kühlen und portionieren

Portionierte Gemüsesuppe für Mealprep
Fotolia #92219062 © Johanna-Mühlbauer – Lizenznehmer: food-monitor

Vorkochen kann Zeit sparen und Portionsgrößen planbarer machen. Für einzelne Pausentage bietet der Beitrag Lunchbox-Ideen für Schule, Büro und unterwegs passende Zusammenstellungen.

Mit zwei Tagen beginnen

Für den Einstieg reicht es, eine oder zwei zusätzliche Portionen zu kochen. Suppen, Eintöpfe, gegartes Gemüse, Hülsenfrüchte, Kartoffeln, Pasta oder Getreidebeilagen lassen sich unterschiedlich kombinieren. Salat, Dressing, Dip und knusprige Bestandteile bleiben bis zum Essen getrennt.

Für eine ganze Arbeitswoche werden nicht alle empfindlichen Speisen einfach fünf Tage im Kühlschrank gelagert. Portionen für spätere Tage werden nach dem Abkühlen eingefroren, sofern sich das Gericht dafür eignet. Behälter werden mit Inhalt und Datum gekennzeichnet.

Rasch abkühlen und kalt lagern

Gekochte Speisen werden nicht stundenlang bei Raumtemperatur stehen gelassen. Große Mengen kühlen in flachen, kleineren Behältern schneller ab. Sobald kein starker Dampf mehr entsteht, kommen die verschlossenen Portionen in den Kühlschrank. Der Kühlschrank sollte höchstens 7 °C, besser unter 5 °C erreichen.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt, Essensreste im Kühlschrank innerhalb von zwei bis drei Tagen zu verbrauchen. Kürzere Zeiten können für besonders empfindliche Zutaten sinnvoll sein; Produktangaben und ein erprobtes Rezept haben Vorrang.

Transport und Aufwärmen

Für Büro, Schule oder unterwegs bleibt die Kühlkette erhalten: Die Portion wird kalt in einer isolierten Tasche mit Kühlakku transportiert und am Ziel wieder gekühlt. Eine warme Tasche oder ein Auto ersetzt keinen Kühlschrank.

Speisen, die heiß gegessen werden, werden vollständig und gleichmäßig erhitzt. In der Mikrowelle wird zwischendurch umgerührt und eine Standzeit eingehalten, damit keine kalten Stellen bleiben. Bereits erwärmte Portionen werden nicht mehrfach abgekühlt und wieder erhitzt.

Geeignete Behälter und Allergene

Behälter müssen lebensmittelecht, sauber, dicht und für die vorgesehene Temperatur geeignet sein. Nicht jedes Kunststoffgefäß ist für Mikrowelle oder Gefrierschrank zugelassen. Milch, Ei, Fisch, Sellerie, Senf, Soja, glutenhaltiges Getreide und Schalenfrüchte können je nach Gericht enthalten sein.

Quellen

Ausgangstext: Heike Kreutz, BZfE; redaktionell aktualisiert.