Der Forschungskreis der Ernährungsindustrie (FEI) schrieb den Friedrich-Meuser-Forschungspreis 2026 für Dissertationen aus der Industriellen Gemeinschaftsforschung aus. Die Bewerbungsfrist endete am 27. April 2026; neue Einreichungen sind für diese Runde daher nicht mehr möglich.
Wer konnte sich bewerben?
Zugelassen waren Dissertationen, die im Rahmen eines vom FEI geförderten Projekts der Industriellen Gemeinschaftsforschung entstanden sind. Das Promotionsverfahren einschließlich Prüfung musste abgeschlossen sein; die Veröffentlichung beziehungsweise Abgabe der Pflichtexemplare durfte nach der Ausschreibung höchstens zwei Jahre zurückliegen.
Eigenbewerbungen waren ebenso vorgesehen wie Nominierungen durch Instituts- oder Projektleitungen. Neben der Dissertation wurden eine einseitige Zusammenfassung und ein Lebenslauf verlangt.
Bewertung und Preisgeld
Nach Angaben des FEI sollten wissenschaftliche Exzellenz, Innovationspotenzial und wirtschaftliche Anwendungsrelevanz bewertet werden. Das Preisgeld beträgt 2.500 Euro. Die Vergabe war für die FEI-Jahrestagung am 10. September 2026 in Hohenheim geplant. Ob Termin und Ablauf unverändert bleiben, sollte direkt beim FEI geprüft werden.
Namensgeber und bisherige Auszeichnungen
Der seit 2019 vergebene Preis erinnert an Professor Friedrich Meuser, den früheren Leiter des Wissenschaftlichen Beirats des FEI. Er würdigt wissenschaftlichen Nachwuchs aus der anwendungsnahen Lebensmittelforschung.
Zum Umfeld der geförderten Forschung berichtet „FEI-Forschungsbilanz: Uni Hohenheim Spitze in der Lebensmittelforschung“. Ein konkretes Vorhaben dokumentiert das IGF-Projekt zur Membranfiltration pflanzlicher Proteine.
Status der ursprünglichen Ausschreibung
Die in der Pressemeldung genannte Unterseite zur Ausschreibung ist inzwischen nicht mehr erreichbar. Verbindliche Informationen zur Preisvergabe und zu späteren Ausschreibungen stehen deshalb nur über die aktuellen Kanäle des FEI zur Verfügung.
Aktualisiert am 17. August 2026
FEI / food-monitor / KI
Quelle: fei-bonn.de
