Niedersachsen stellte 2026 eine Million Euro für Ökolandbau-Projekte bereit

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Niedersachsen stellte 2026 rund eine Million Euro für nicht-investive Projekte zur Förderung des ökologischen Landbaus bereit. Die Antragsrunde ist inzwischen beendet.

Gefördert werden sollten Projekte, die den Ökolandbau oder seine Wertschöpfungsketten stärken. Dazu zählten unter anderem die Vermarktung und Entwicklung von Erzeugnissen, Beratungsangebote für umstellungsinteressierte landwirtschaftliche Betriebe, Wissenstransfer sowie Vorhaben zu Kompost, Düngung und Ökolandbau in Wasserschutzgebieten.

Wer antragsberechtigt war

Anträge konnten Organisationen aller Rechtsformen mit Sitz in Deutschland stellen. Die Projekte mussten überwiegend in Niedersachsen umgesetzt werden und durften eine Laufzeit von zwölf Monaten nicht überschreiten. Die Förderhöhe richtete sich nach Umfang und Qualität des Vorhabens sowie nach Zahl und Bewertung der eingereichten Anträge.

Für praxisbezogene Versuche endete die Antragsfrist am 25. März 2026. Für alle anderen nicht-investiven Projekte lief sie am 9. April 2026 ab. Später eingehende Anträge wurden laut Landwirtschaftskammer Niedersachsen nicht berücksichtigt.

Nicht mit investiven Programmen verwechseln

Die Förderrunde bezog sich ausschließlich auf nicht-investive Projekte. Investitionen in Maschinen, Stallbauten oder Lagertechnik wurden über andere Programme unterstützt. Auch für Verarbeitungs- und Vermarktungseinrichtungen mit überwiegend regionalem Warenbezug bestand 2026 eine eigene Fördermöglichkeit.

Der Beitrag dokumentiert damit die niedersächsische Förderpolitik des Jahres 2026; er ist kein aktueller Aufruf zur Antragstellung. Neue Ausschreibungen und Fristen sollten direkt bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen geprüft werden.

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Aktuelle Förderinformationen: Landwirtschaftskammer Niedersachsen – Ökolandbau

Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz / food-monitor
Aktualisiert am 14. August 2026