Bauernverband begrüßt Signal des EU-Parlaments
Einordnung: Neben den Forderungen des Bauernverbands zeigt eine Verbraucherbefragung, welche Erwartungen Bürgerinnen und Bürger an die EU-Agrarpolitik zu Tierwohl und Nachhaltigkeit richten.
Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, begrüßt die Forderungen des EU-Parlaments zum EU-Haushalt und der Finanzierung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP). Positiv ist aus Sicht des Deutschen Bauernverbandes, dass das Parlament beim GAP-Budget klar über die bisherigen Vorschläge der Europäischen Kommission hinausgeht: „Der Beschluss des Europäischen Parlaments sendet ein wichtiges Signal für die Debatte über den EU-Haushalt nach 2027. Notwendig ist ein inflationsbereinigtes EU-Agrarbudget von mindestens 500 Milliarden Euro für die GAP und die ländliche Entwicklung“, bekräftigt Präsident Rukwied.
„Richtig und konsequent ist auch die Ablehnung der von der Kommission vorgeschlagenen ungebundenen Mittel im NRP-Fonds. Landwirtschaft braucht Verlässlichkeit und klare finanzielle Leitplanken auf EU-Ebene. Sämtliche Budgets müssen eine klare Zuordnung haben und abgesichert sein“, so Rukwied weiter.
Ebenso wichtig wird eine klare Ablehnung von Kappung und Degression in den weiteren Verhandlungen. „Die historische Verantwortung liegt nun bei der Bundesregierung und den EU-Institutionen, einen tragfähigen Finanzrahmen und eine starke und inklusive GAP aufzustellen“, so Rukwied abschließend.
Bereits im November 2025 hatte der Verband eine grundlegende Nachbesserung am EU-Agrarbudget ab 2028 verlangt.
Im Juni 2026 bekräftigte der Bauernverband die Forderung und verlangte 500 Milliarden Euro für die künftige EU-Agrarpolitik.
Aktualisiert am 16. August 2026
Quelle: Deutscher Bauernverband / food-monitor / KI
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