Choviva bringt eine kakaofreie Alternative ins Süßwarenregal. Doch eine ähnliche Optik bedeutet noch kein gleichwertiges Produkt.
Für Verbraucher zählen Geschmack, Zusammensetzung und ein nachvollziehbarer Preisvergleich.
Vier Produktpaare im Vergleich
Stiftung Warentest hat vier ausgewählte Choviva-Produkte mit kakaohaltigen Varianten desselben Anbieters verglichen. Die Alternative enthält gemahlene Sonnenblumenkerne und kommt als Tafel, Füllung oder Überzug zum Einsatz. Untersucht wurden unter anderem sensorische Eigenschaften, Kennzeichnung, Preise und deklarierte Nährwerte. Die veröffentlichte Einordnung fällt zurückhaltend aus: Die Prüfer sehen noch Schwächen.
Ein anderer Innovationsansatz ist die Verwertung von Kakaofruchtfleisch durch KOA und KoRo. Diese Produkte nutzen einen Teil der Kakaofrucht, während Choviva als kakaofreie Alternative auf Sonnenblumenkernen basiert.
Die Zutatenliste zählt
Für die Kaufentscheidung lohnt sich deshalb ein genauer Blick auf die Verpackung. Was steckt im Produkt, wie hoch sind Zucker- und Fettgehalt, und wie unterscheidet sich der Grundpreis von der vertrauten Variante? Der Markenname allein beantwortet diese Fragen nicht. Auch die persönliche Geschmackserwartung bleibt entscheidend. Einen gesonderten Vergleich klassischer süßer Aufstriche bietet der Test von Nuss-Nougat-Cremes.
Ergebnisse richtig einordnen
Der Vergleich erfasst ausgewählte Produkte, nicht das gesamte Angebot. Zudem untersuchte Stiftung Warentest nur eine Choviva-Tafel auf Schadstoffe. Daraus lässt sich kein pauschales Urteil über alle Süßwaren mit der Zutat ableiten. food-monitor hat keinen eigenen Produkttest durchgeführt.
Zum Originalbeitrag und Prüfverfahren bei Stiftung Warentest
Quelle: test.de
