Kakao ohne Bohne: KoRo & KOA machen Weggeworfenes zum Produkt

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KOA und KoRo starten Partnerschaft für mehr Transparenz und lancieren transparente Kakaofrucht.

Details stehen unter Sperrfrist bis Freitag, 17. Juli 2026, 06:00 Uhr MESZ.

Das Food-Impact-Unternehmen KOA und die Berliner Lebensmittelmarke KoRo bauen ihre Zusammenarbeit im Bereich Lieferkettentransparenz aus und treiben gemeinsam ein Projekt im Kakaosektor voran. Im Zuge der Übernahme der Seedtrace-Technologie durch KoRo wird die bestehende Zusammenarbeit mit KOA zum ersten praktischen Anwendungsfall der Technologie.

Upcycling statt Bohne: KOA verarbeitet das bisher entsorgte Fruchtfleisch der Kakaofrucht. Über 2.000 Tonnen wurden so bereits gerettet, fast 1 Mio. Euro direkt an über 5.000 Kleinbäuer:innen in Ghana ausgezahlt. Am Beispiel der KOA Kakaofrucht Flakes wird Herkunft, Zahlungsflüsse sowie soziale und ökologische Wirkung entlang der Lieferkette schrittweise sichtbar gemacht.

Beide Unternehmen wollen Lieferketten in der Lebensmittelindustrie transparenter machen. Während KOA die bisher ungenutzte Kakaofrucht verarbeitet und damit zusätzliche Einkommen für Kleinbäuer:innen in Ghana schafft, gibt  KoRo Verbraucher:innen detaillierte Einblicke in Herkunft und Wertschöpfung des Produktes.

KoRo verfügt über die Technologie, Informationen entlang der Wertschöpfungskette sichtbar zu machen – vom Ursprung der Rohstoffe bis hin zu Zahlungsströmen an Produzent:innen.

Die Seedtrace-Technologie ist für uns ein wichtiger strategischer Baustein, um das Thema Lieferkettentransparenz langfristig auf ein neues Level zu heben. Bei den Cacao Flakes können wir jeden Schritt vom Anbau in Ghana bis zur einzelnen Zahlung an die Kleinbäuer:innen nachvollziehen“, sagt Florian Schwenkert, CEO von KoRo.

Die Zukunft der Lebensmittelindustrie braucht radikal mehr Transparenz“, ergänzt Anian Schreiber, Gründer und Geschäftsführer von KOA. „Wir bei KOA zeigen bereits heute, dass nachhaltige Lieferketten nicht nur behauptet, sondern konkret nachvollziehbar gemacht werden können – bis hin zu Zahlungen an Farmer:innen.“

Transparenz als Standard: KOA Kakaofrucht Flakes als Best Practice

KOA setzt bei der Produktion seiner Cocoa Flakes auf innovatives Upcycling. Durch die Nutzung des bisher ungenutzten Fruchtfleisches der Kakaofrucht entstehen Produkte wie die KOA Cocoa Flakes, die eine zusätzliche Einkommensquelle für Kleinbäuer:innen in Ghana schaffen. Sie werden im Laufe des Jahres auch im KoRo Onlineshop angeboten.

Um eine möglichst lückenlose Lieferkettentransparenz zu ermöglichen, setzen KOA und Seedtrace auf folgenden Prozess: Die Zahlungen von KOA an die Farmer:innen werden durch den lokalen Mobilfunkanbieter MTN ausgeführt und automatisch via ERP-Schnittstelle an Seedtrace gemeldet, in Echtzeit mit Mobilfunkdaten abgeglichen und unveränderlich gespeichert. Diese Technologie macht den sozialen und ökologischen Impact direkt für Endverbraucher:innen nachvollziehbar. Dass dieser Ansatz wirkt, belegen die Zahlen der Plattform: Über 5.000 Landwirt:innen haben bereits profitiert.

Intransparenz darf kein Geschäftsmodell sein. Verantwortung in der Lieferkette (…) beginnt mit Transparenz, vom Ursprung bis ins Regal und zurück“, sagen Katharina Elisa Davids und Ana Selina Haberbosch, die Gründerinnen von Seedtrace. „Dass KoRo unsere Software übernimmt, unterstreicht die Relevanz unserer Vision.“

Die Vision: Eine Open-Source-Lösung für den gesamten Markt

Obwohl KoRo aktuell die exklusiven Rechte an der IP hält, steht die Übernahme im Zeichen einer größeren Mission. Seedtrace, KOA und KoRo eint die Vision einer Branche, in der Transparenz als Gemeinschaftsprojekt verstanden wird. KoRo möchte nicht nur ein Vorzeigeprojekt erfolgreich umsetzen, sondern in Zusammenarbeit mit KOA und anderen Akteur:innen entlang der gesamten Lieferkette langfristig die Software in ein Open-Source-Modell übertragen, um die Technologie breiter nutzbar zu machen und so an einer gerechteren globalen Lieferkette zu arbeiten.

Wir sind noch nicht transparent – die gesamte Lebensmittelindustrie ist es nicht. Von unseren fast 700 Produkten können wir erst wenige lückenlos zurückverfolgen. Mit der Kakaofrucht wollen wir mit der Seedtrace-Technologie beweisen, dass Transparenz selbst in den komplexesten Lieferketten möglich ist“, erklärt Florian Schwenkert, CEO von KoRo.

Interesse an einem Vorabgespräch oder an weiterem Material unter Sperrfrist? 

Über KOA

KOA revolutioniert die Kakaobranche durch die Verwertung des bisher ignorierten Teils der Kakaofrucht. Mit dem Ziel einer 100% transparenten und ganzheitlichen  Kakaoindustrie definiert KOA Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung in der Branche neu.

Seit ihrer Gründung 2017 konnte KOA bereits über 5.000 Kleinbauern in Ghana ein Zusatzeinkommen bieten, mehr als 2.000 Tonnen Kakaofruchtfleisch retten und insgesamt bereits fast 1.000.000 Euro direkt an Bauer:innen auszahlen. Mit Standorten in Köln, Accra und Zürich produziert KOA Zutaten für die Lebensmittelindustrie und begeistert Konsument:innen mit seinen einzigartigen Kakaofrucht-Shots.  Dabei setzt KOA kompromisslos auf Transparenz, Nachhaltigkeit und Fairness. Als zertifizierte B Corp™ integriert das Unternehmen seine Mission in alle Geschäftsaktivitäten im Sinne der Triple-Bottom-Line: „People, Planet and Profit“.

Über KoRo

KoRo’s Mission ist es, Konsument:innen die besten Produkte für eine bewusste Ernährung zu bieten, indem das Unternehmen die Standards der Lebensmittelindustrie mit einem breiten Sortiment an hochwertigen, innovativen Lebensmitteln neu definiert. Das Sortiment reicht von naturbelassenen Lebensmitteln wie Nussmusen und Trockenfrüchten bis hin zu Clean-Label-Snacks und Functional Food.

Das kontinuierliche Engagement für Transparenz und Produktinnovation treibt das Unternehmen dazu an, neue Wege in der Lebensmittelbranche zu gehen. Das Ziel von KoRo ist es, eine europaweite Omnichannel-Love-Brand zu etablieren und sich als feste Größe im Bereich naturbelassener Lebensmittel und Snacks zu positionieren.

KoRo wurde 2014 in Deutschland gegründet und hat seinen Hauptsitz in Berlin. Das Unternehmen wird von CEO Florian Schwenkert, CFO Dr. Daniel Kundt und COO Steffani Busch geleitet und beschäftigt mehr als 300 Mitarbeitende. Mehr als 2,5 Millionen Kund:innen kaufen europaweit online unter www.koro.com sowie im stationären Einzelhandel.

Pressekontakt:
Lukas Jaworski
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