Walnüsse ernten, trocknen und richtig lagern

Walnüsse sind reif, wenn die grüne Außenhülle aufspringt und die Nüsse zu Boden fallen. Sie werden regelmäßig aufgesammelt, von Resten der Hülle befreit und sorgfältig kontrolliert.
Nach der Ernte rasch trocknen
Feuchte Walnüsse dürfen nicht in Säcken oder dichten Behältern liegen bleiben. Sie werden luftig in einer Lage ausgebreitet, regelmäßig gewendet und mehrere Wochen an einem trockenen, gut belüfteten Ort getrocknet. Direkte starke Hitze ist ungeeignet. Die dünne Haut frischer Kerne kann bitter schmecken, ist aber essbar.
Nüsse mit Schimmel, ungewöhnlichem Geruch, Verfärbungen oder ranzigem Geschmack werden vollständig entsorgt. Schimmelgifte lassen sich weder abwaschen noch durch Rösten zuverlässig beseitigen. Mehr dazu steht in „Walnüsse – Vorsicht bei Schimmelbefall“.
Fettreich und vielseitig
Walnüsse liefern überwiegend ungesättigte Fettsäuren, darunter Alpha-Linolensäure, eine pflanzliche Omega-3-Fettsäure. Sie enthalten außerdem Eiweiß, Ballaststoffe und verschiedene Mineralstoffe. Daraus folgt jedoch kein Schutzversprechen vor einzelnen Krankheiten.
Trockene Walnüsse in der Schale lagern kühl, dunkel, trocken und luftig. Geknackte Kerne werden luftdicht im Kühlschrank aufbewahrt oder für eine längere Lagerung eingefroren, weil ihr Fett schnell ranzig werden kann.
Walnüsse passen zu Salaten, Brot, Gebäck, Desserts, Käse und herzhaften Gemüsegerichten. Bei einer Nussallergie müssen Walnüsse und mögliche Spuren konsequent gemieden werden.
Redaktionell und fachlich aktualisiert: food-monitor, 10. August 2026
Quelle: Rheinischer Landwirtschafts-Verband (RLV) / food-monitor
Rezept: Walnuss-Pilz-Bolognese

Zutaten für 4 Portionen
- 350 g Spaghetti
- 150 g Walnusskerne
- 400 g braune Champignons
- 1 Möhre (etwa 150 g)
- 2 Stangen Staudensellerie
- 1 Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 2 EL Rapsöl
- 2 EL Tomatenmark
- 800 g gehackte Tomaten aus der Dose
- 200 ml Gemüsebrühe
- 1 TL getrockneter Thymian
- 60 g frisch geriebener Parmesan
- Salz und schwarzer Pfeffer
Zubereitung
- Die Walnüsse in einer Pfanne ohne Fett 4 bis 5 Minuten rösten, abkühlen lassen und fein hacken. Die Champignons säubern und ebenfalls fein hacken.
- Möhre, Sellerie, Zwiebel und Knoblauch putzen beziehungsweise schälen und in sehr kleine Würfel schneiden.
- Rapsöl in einem breiten Topf erhitzen. Zwiebel, Möhre und Sellerie darin 6 Minuten anbraten. Knoblauch und Pilze zufügen und weitere 6 Minuten kräftig braten, bis die austretende Flüssigkeit verdampft ist.
- Tomatenmark und Thymian einrühren und 1 Minute mitrösten. Gehackte Walnüsse, Tomaten und Gemüsebrühe zufügen. Aufkochen und die Soße offen bei niedriger bis mittlerer Hitze 20 Minuten köcheln lassen. Gelegentlich umrühren.
- Inzwischen die Spaghetti nach Packungsangabe in Salzwasser bissfest garen. Die Walnuss-Pilz-Bolognese mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Spaghetti abgießen, auf Teller verteilen und die Soße darübergeben. Mit Parmesan bestreuen und sofort servieren.
Serviervorschlag: Die Soße lässt sich gut vorbereiten und am nächsten Tag langsam wieder erwärmen.
Allergene: Enthält Walnüsse, Gluten (Spaghetti), Sellerie und Milch.
Rezept: food-monitor / KI
