Knollensellerie-Strudel mit Apfel und Walnüssen
Knollensellerie-Strudel verbindet würzigen Sellerie mit säuerlichem Apfel, gerösteten Walnüssen und Majoran. Die Füllung wird vor dem Backen angebraten und vollständig abgekühlt.

Warum Sellerie und Apfel zusammenpassen
Knollensellerie schmeckt würzig, leicht erdig und je nach Knolle mild süßlich. Ein säuerlicher Apfel bringt Frische in die Füllung. Walnüsse ergänzen Röstaromen und Biss. Majoran, schwarzer Pfeffer und ein milder Schnittlauchdip runden den herzhaften Strudel ab.
Sellerie ist kein „Fleischersatz“ im ernährungsphysiologischen Sinn. Im Strudel übernimmt er vor allem die Rolle einer aromatischen Gemüsefüllung. Auch aus Vitaminen, Mineralstoffen und ätherischen Ölen lassen sich keine aphrodisierenden, harntreibenden oder abwehrstärkenden Wirkungen für das Gericht ableiten.
Einkauf und Vorbereitung
Eine frische Knolle ist fest und frei von weichen, faulen oder schimmeligen Stellen. Vor dem Schälen die anhaftende Erde gründlich abbürsten und den Sellerie waschen. Danach Wurzelansatz und Schale großzügig entfernen.
Der Sellerie wird grob geraspelt, damit er in der Pfanne gleichmäßig gart. Zitronensaft bremst bei Bedarf die Braunfärbung. Ausführliche Hinweise zu Einkauf, Lagerung und Einfrieren stehen im Grundartikel Knollensellerie ist vielseitig und gesund.

Füllung saftig, aber nicht nass
Sellerie und Zwiebel zuerst anbraten. Apfel und Walnüsse kommen erst gegen Ende hinzu. Anschließend muss die Füllung abkühlen. Eine heiße oder sehr feuchte Masse kann den dünnen Strudelteig aufweichen und erschwert das Aufrollen.
Den Teig erst direkt vor dem Füllen aus der Verpackung nehmen, damit er nicht austrocknet. Rundherum einen Rand frei lassen, die Seiten einschlagen und den Strudel mit der Naht nach unten backen.

Allergene im Rezept
Sellerie gehört zu den 14 kennzeichnungspflichtigen Hauptallergenen. Das Rezept enthält außerdem Walnüsse, Ei und Milchprodukte; Strudelteig enthält üblicherweise glutenhaltiges Getreide. Menschen mit diagnostizierter Allergie müssen die betreffenden Zutaten sicher meiden. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) erläutert die Kennzeichnung.
Worin sich die beiden häufigsten Sellerieformen unterscheiden, zeigt der Beitrag Was ist der Unterschied zwischen Stauden- und Knollensellerie?.
Redaktionell mit Unterstützung von KI aktualisiert: food-monitor, 6. September 2026
Quelle: Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse (BVEO) / food-monitor
Rezept: Knollensellerie-Apfel-Strudel mit Schnittlauchdip

Zutaten für 4 Portionen
- 600 g Knollensellerie
- 1 säuerlicher Apfel
- 1 Zwiebel
- 2 EL Rapsöl
- 60 g Walnusskerne
- 1 TL getrockneter Majoran
- 1 Rolle frischer Strudelteig (etwa 250 g, aus dem Kühlregal)
- 1 Ei
- 200 g Crème fraîche
- 2 EL fein geschnittener Schnittlauch
- 1 TL Zitronensaft
- Salz
- schwarzer Pfeffer
Zubereitung
- Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.
- Knollensellerie schälen und grob raspeln. Apfel vierteln, entkernen und ebenfalls grob raspeln. Zwiebel schälen und fein würfeln. Walnüsse grob hacken.
- Rapsöl in einer großen Pfanne erhitzen. Zwiebel und Sellerie darin bei mittlerer Hitze 7 bis 8 Minuten anbraten. Apfel, Walnüsse und Majoran zugeben und 2 Minuten weiterbraten. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen und 10 Minuten abkühlen lassen.
- Strudelteig auf dem Backpapier ausbreiten. Die Füllung darauf verteilen, dabei rundherum etwa 3 cm Rand frei lassen. Seiten einschlagen, den Teig mithilfe des Backpapiers aufrollen und mit der Naht nach unten auf das Blech legen.
- Ei verquirlen, den Strudel damit bestreichen und im vorgeheizten Ofen 30 bis 35 Minuten goldbraun backen. Vor dem Anschneiden 5 Minuten ruhen lassen.
- Crème fraîche mit Schnittlauch und Zitronensaft verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Serviervorschlag: Den Strudel in dicke Scheiben schneiden und warm mit dem Schnittlauchdip servieren.
Allergene: Enthält Sellerie, Walnüsse, Gluten, Ei und Milch.
Rezept: food-monitor / KI
